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"Schwarzwaldklinik"-Star Karin Eckhold ist tot

"Schwarzwaldklinik"-Star Karin Eckhold ist tot
Karin Eckhold wurde durch die "Schwarzwaldklinik" bekannt. Foto: dpa

Fans der "Schwarzwaldklinik" werden sich noch gut an die Sekretärin von Professor Brinkmann erinnern. Jetzt ist Schauspielerin Karin Eckhold im Alter von 80 Jahren gestorben.

 

Karin Eckehold: Sie starb am gleichen Tag wie ihr Mann

Die Schauspiel-Agentur "60plus" bestätigte der "Bild" den Tod von Karin Eckhold. Wie die Zeitung außerdem berichtet starb die Schauspielerin bereits am 3. Juli -  ebenso wie ihr Mann, der Theater-Macher Otmar Herren. Laut Informationen des Blattes sollen die beiden gemeinschaftlichen Selbstmord begangen haben.

Wie die Zeitung aus dem Umfeld des Paares hörte, soll die Auffinde-Situation "sehr unschön gewesen sein". Der Freitod des Paares wurde bisher nicht bestätigt. Auch zu den Hintergründen des tragischen Todes von Karin Eckhold und ihrem Mann ist bisher nichts bekannt. 

 

Karin Eckhold: Durch "Schwarzwaldklinik" wurde sie berühmt

Die Rolle der energischen Sekretärin "Fräulein Meis" gehörte zu den ganz besonderen Rollen der ZDF-Serie "Schwarzwaldklinik". Verkörpert wurde die Figur von 1985 bis 1989 von Karin Eckhold, die mit ihrer fürsorglichen Art gegenüber Chefarzt Professor Brinkmann (Klausjürgen Wussow) und seiner Familie immer für tolle Momente in der Serie sorgte.



Als Opernsängerin gestartet, gelang ihr Mitte der 80er mit "Schwarzwaldklinik" der große Durchbruch als Schauspielerin im deutschen Fernsehen. Nach ihrem Ausstieg war sie noch in weiteren TV-Produktionen zu sehen, darunter "Großstadtrevier" und "Traumschiff". Darüber hinaus war sie als Synchron-und Hörbuchsprecherin aktiv.

2005 kehrte Karin Eckhold noch einmal zur Serie zurück, die sie bekannt gemacht hatte und schlüpfte für ein Remake wieder in die Rolle der Sektretärin "Karin Meis". Ihren letzten TV-Auftritt hatte sie in "Soko Wismar" im vergangenen Jahr.

Hinweis der Redaktion:

Wenn Sie selbst unter Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Selbstmordgedanken leiden oder jemanden kennen, der daran leidet, suchen Sie das Gespräch mit ihren Mitmenschen oder lassen Sie sich von der Telefonseelsorge helfen. Sie erreichen sie telefonisch unter 0800/111-0-111 und 0800/111-0-222 oder im Internet auf www.telefonseelsorge.de. Die Beratung ist anonym und kostenfrei, Anrufe werden nicht auf der Telefonrechnung vermerkt.

 


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