„Schmerzhafter Abschied“: Bei Dirk Galubas „Sturm der Liebe“-Ausstieg fließen die Tränen
Nach mehr als 20 Jahren bei „Sturm der Liebe“ zieht sich Dirk Galuba als Werner Saalfeld zurück. Jetzt spricht der Schauspieler über seinen letzten Drehtag.

Seit dem Start von „Sturm der Liebe“ im Jahr 2005 gehört Dirk Galuba als Hotelpatriarch Werner Saalfeld zum festen Ensemble der ARD-Telenovela. Mehr als zwei Jahrzehnte lang bestimmte seine Figur die Geschicke des Fürstenhofs, erlebte Liebesgeschichten, Familienkrisen und zahlreiche Intrigen.
Doch nach 21 Jahren hat sich der Schauspieler entschieden, kürzerzutreten. Der tägliche Drehbetrieb gehört für ihn vorerst der Vergangenheit an, weil sich der Schauspieler mehr Zeit für sein Privatleben wünscht. Wie schwer ihm dieser Schritt tatsächlich gefallen ist, verrät Galuba nun in einem Interview mit der Münchner „Abendzeitung“.
„Sturm der Liebe“: Dirk Galuba in Tränen an seinem letzten Drehtag
Über zwei Jahrzehnte stand Dirk Galuba regelmäßig für „Sturm der Liebe“ vor der Kamera. Entsprechend eng ist seine Verbindung zu den Menschen geworden, mit denen er über all die Jahre zusammengearbeitet hat.
Als schließlich sein letzter regulärer Drehtag anstand, konnte auch der erfahrene Schauspieler seine Gefühle nicht zurückhalten. „Ja, ich habe geheult. Das war ein schmerzhafter Abschied“, gesteht Galuba gegenüber der „Abendzeitung“.
Das Team hatte für ihn eine Abschiedsfeier im Studio organisiert. Dort wurde dem Schauspieler erst richtig bewusst, wie sehr ihn die gemeinsame Zeit geprägt hatte. „Es gab eine schöne Abschiedsfeier im Studio. Da flossen auf einmal die Tränen.“ Dabei hatte Galuba ursprünglich gar nicht damit gerechnet, dass Werner Saalfeld einmal eine derart große Rolle in seinem Leben spielen würde.
Eigentlich sollte „Sturm der Liebe“ nur viereinhalb Monate dauern
Als Dirk Galuba 2005 die Rolle des Werner Saalfeld annahm, war sein Engagement zunächst auf viereinhalb Monate ausgelegt. Dass daraus mehr als 20 Jahre werden könnten, hätte der Schauspieler damals nicht erwartet. „Du wirst älter, die Rollen werden nicht mehr so zahlreich. Klar mache ich das. Es war ja die Hauptrolle“, erinnert er sich im Interview an seine damalige Entscheidung.
Doch die Telenovela entwickelte sich zu einem großen Erfolg. Galuba blieb dem Fürstenhof treu und fand zunehmend Gefallen an der beruflichen Sicherheit, die ihm das langfristige Engagement bot. Die regelmäßigen Einnahmen ermöglichten es ihm unter anderem, seine Eigentumswohnung in Augsburg abzubezahlen. „Und deswegen gab es für mich keinen Grund aufzuhören. Mein Gott, da war ich 70, 75 – warum soll ich aufhören?“
Trotz seines emotionalen Abschieds müssen sich die Fans nicht zwangsläufig für immer von Werner Saalfeld verabschieden. Denn Dirk Galuba stellt ausdrücklich klar, dass er „Sturm der Liebe“ nicht vollständig den Rücken kehrt. „Na ja, ich bin ja nicht ganz ausgestiegen. Ich wurde auch gefragt, ob ich wiederkommen würde. Da sage ich: Ja, natürlich komme ich wieder.“







