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Schauspielerin Gayle Hunnicutt ist tot

Der US-amerikanische TV-Star Gayle Hunnicutt ist laut Medienberichten gestorben. Bekannt war die Mimin unter anderem durch die Serie "Dallas" geworden.

Schauspielerin Gayle Hunnicutt ist gestorben
Gayle Hunnicutt. Foto: IMAGO / Cola Images

Die Schauspielerin Gayle Hunnicutt ist tot. Wie britische Medien berichten, verstarb die 1943 in Texas geborene Darstellerin bereits am 31. August. Die Todesursache ist nicht bekannt. Die Mimin wurde 80 Jahre alt. Zuletzt hatte sie sehr zurückgezogen in England gelebt. 

Gayle Hunnicutt ist tot

Ihre Karriere im Showbusiness begann schon vor ihrem Umzug nach Großbritannien. Nach ihrem Theaterwissenschaftsstudium in Kalifornien stand sie sowohl für Theaterstücke auf der Bühne, als auch für diverse Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera. Doch da sie vorrangig wenig zufriedenstellende Nebenrollen erhielt, wanderte sie 1969 aus. Doch auch in Europa änderten sich ihre Rollen zunächst kaum. So ergatterte sie auch in Streifen wie etwa "Scorpio, der Killer" 1973 nur einen kleineren Part oder in "Der Mann ohne Gesicht" ein Jahr darauf.

Wirklich Fahrt nahm Gayle Hunnicutts Familie erst deutlich später auf, als sie auch tiefgründigere Figuren spielten durfte. In den Achtziger Jahren war sie beispielsweise in der Serie "Sherlock Holmes" zu sehen, in welcher sie die von ihm als "anmutigste Person auf diesem Planeten", Irene Adler, verkörperte. 1989 bis 1991 spielte sie Vanessa Beaumont, die Geliebte von "Dallas"-Hauptprotagonist J.R. (Larry Hagman) - ihre wohl bekannteste Rolle. Ende der Neunziger stand sie schließlich zum letzten Mal vor der Kamera: 1999 trat sie in der britischen Serie "Die Profis - Die nächste Generation" auf. 

Auch privat ging es bei ihr turbulent zu: Von 1968 bis 1975 war Gayle Hunnicutt mit dem Regisseur und Schauspieler David Hemmings verheiratet, 1978 bis 2009 mit Sir Simon Jenkins in zweiter Ehe. Aus jeder dieser Beziehungen entstand ein Sohn. Daneben hinterlässt die Schauspielerin fünf Enkelkinder. 

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