SchaumPo nach „Die Höhle der Löwen“: Das wurde aus dem Schaumbadgenerator
SchaumPo soll die größten Schaumbad-Träume von Kindern wahr machen. Der Pitch in der „Höhle der Löwen“ wird jedoch zum Albtraum.

Auf vielen Verpackungen versprechen riesige Schaumberge das perfekte Bad – in der heimischen Wanne fällt das Ergebnis aber oft deutlich magerer aus. Genau hier setzt Sebastian Wild aus dem österreichischen Kapfenberg an: Er hat einen Schaumbadgenerator entwickelt, der schon beim Einlassen des Wassers besonders dichten und lang anhaltenden Badeschaum produzieren soll. Sein Anspruch: „Ein Schaumbad wie im Film“.
SchaumPo bezeichnet er als weltweit ersten wasserdruckbetriebenen und wiederbefüllbaren Schaumbadgenerator für die Badewanne. Das Gerät wird per Standardgewinde anstelle der Handbrause auf einen normalen Duschschlauch geschraubt und mit Schaummittel befüllt. Sobald das Wasser läuft, entsteht der Schaum direkt am Gerät – ganz ohne Strom, Akku oder Umbau im Badezimmer.
Hinter dem Produkt steht die österreichische WILD Brands GmbH aus Kapfenberg, wo bereits funktionsfähige Prototypen in Kleinserie hergestellt werden. In der „Höhle der Löwen“ zeigt Sebastian Wild das System erstmals einem größeren Publikum.
Die Demo geht nach hinten los
Das geht jedoch gehörig nach hinten los. Der SchaumPo produziert zwar Schaum, aber nicht sonderlich viel. Die Löwen warten auf einen weiteren Kniff, der aber nicht kommt.
Frank Thelen, der das Einhorn-Logo wirklich mochte, ist nun bei der Bewertung besonders hart. Für ihn ist SchaumPo das bisher schlechteste Produkt in der Höhle der Löwen. Janna Ensthaler ärgert sich vor allem über die hohe Bewertung, sie steigt auch sofort aus.
Das Angebot: 200.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile. Zur großen Verwunderung aller Löwen hat Sebastian aber schon einen anderen Investor gefunden, mit dessen Hilfe er SchaumPo europaweit vermarkten will. Der Einstiegspreis soll bei 19,90 Euro liegen.
Zum Abschluss steigt auch Judith Williams aus und stellt klar, dass sie Sebastian davon abbringen will, sich weiter mit SchaumPo zu beschäftigen. Ralf Dümmel findet auch, dass Sebastian zu viel verlangt, denn er braucht Hilfe, aber dafür will kein Löwe zahlen.
Sebastian will Andreas W. Herb, den letzten verbliebenen Löwen, noch mit SchaumPo-Produkten für Erwachsene überzeugen. Tatsächlich hat Andreas grundsätzlich Interesse an diesem Produkt und hätte die richtigen Kontakte, aber auch für ihn scheitert alles an der Bewertung. Es gibt also keinen Deal für SchaumPo.
So geht es nach der Sendung weiter
Das strahlende Gesicht von Sebastian hat es eigentlich schon verraten: Er lässt sich nicht vom Feedback der Löwen entmutigen, schließlich will er SchaumPo für seine Kinder groß machen.
Kaufen kann man SchaumPo zwar noch nicht, dafür aber vorbestellen – und zwar für deutlich mehr Geld als im Fernsehen versprochen. Die ersten 3.333 Kunden können sich die „Founder Edition“ für 29,90 Euro sichern, danach steigt der Preis auf 59,90 Euro. Die Lieferung erfolgt bis spätestens 31.03.2027.






