Fernsehen

Scarlett Johanssons Super Bowl-Werbung verbannt

Werbegesicht für SodaStream: Scarlett Johansson wird beim Super Bowl nicht zu sehen sein.
Werbegesicht für SodaStream: Scarlett Johansson wird beim Super Bowl nicht zu sehen sein.

In einem 30-Sekunden-Clip bewirbt Schauspielerin Scarlett Johansson einen Soda-Mixer mit vollem Körpereinsatz. Jetzt wurde der Spot aus der Super Bowl-Halbzeitpause verbannt.

Es sind die begehrtesten Werbe-Minuten der Welt: Die Halbzeitpause des NFL Super Bowls. Mehr als 100 Millionen Amerikaner verfolgen jedes Jahr das große Finale der Football-Profiliga.
 
Dementsprechend teuer sind auch die Preise für einen Werbeauftritt in der Spielpause. Ein 30-Sekunden-Spot kostet stolze 3,5 Millionen US-Dollar. Auch die Firma SodaStream griff tief in die Tasche. In der Super Bowl-Werbung des Herstellers bewirbt die Hollywood-Schauspielerin Scarlett Johansson ("The Avengers") einen Trinkwassersprudler. Dabei setzt die 29-Jährige gekonnt ihren Sexappeal ein.
 
Wie sich herausstellt, hat der amerikanische Sender Fox den verführerischen Clip jetzt allerdings vollständig aus dem Programm gestrichen. Grund für die Verbannung ist nicht Scarletts sexy Auftritt, sondern eine Anspielung auf die Konkurrenz. Dabei fängt der Spot ganz harmlos an: "Wie bei den meisten Schauspielern ist es mein echter Job, die Welt zu retten", säuselt Scarlett. In einem blauen Cocktailkleid verabschiedet sie sich anschließend jedoch mit den Worten: "Sorry Coke and Pepsi" und spielt damit auf die umweltbelastende Plastikflaschennutzung der beiden Firmen an.
 
Dieses Ende dürfte den beiden verspotteten Getränkeriesen gar nicht gefallen. Seit mehreren Jahren zählen Coca Cola und Pepsi zu den Hauptsponsoren des Super Bowls. Also entscheidet sich Fox gegen eine Ausstrahlung, um die großen Werbeträger nicht zu vergraulen.

Doch die Firma SodaStream hat keinen Grund zur Beschwerde: Dank der Berichterstattung über das Verbot, sahen sich bereits 2,9 Millionen Menschen den Clip online auf Youtube an. Auch soll der Spot von den Machern noch einmal überarbeitet und erneut eingereicht werden. In einer zensierten Version könnte Scarlett Johansson also doch am in der Super Bowl-Nacht am 2. Februar über die Fernsehbildschirme wirbeln. 

Auch hier gibt es den sexy Spot zu sehen:


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