Fernsehen

Sat.1-Serie: "Mums Make Porn" | Mütter produzieren Porno für ihre Kinder

Mit „Mums Make Porn“ wird Sat.1 bald ein Format aus Großbritannien adaptieren und in einem Doku-Projekt die Thematik der Pornographie beleuchten.

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"Mums Make Porn": Sat.1 adaptiert das Doku-Format aus Großbritannien
 

„Mums Make Porn“: Starttermin auf Sat.1 noch unbekannt

Mit „Mums Make Porn“ adaptiert Sat.1 ein Format, das in Großbritannien auf Channel 4 über die Bildschirme flimmert. Bisher gibt es nur eine englische Staffel, denn das Doku-Format startete erst kürzlich. Allerdings sieht Sat.1 hier wohl eine Nische, die der deutsche Sender zu füllen gedenkt. Laut „DWDL Online“ hat sich der Sender nun nämlich die Adaptionsrechte für „Mums Make Porn“ gesichert. Wann die Serie starten wird, ist derzeit noch unklar.

Ob die Serie auf Interesse bei den deutschen Zuschauern stoßen wird? Immerhin ist es ein doch sehr spezielles Thema, mit dem man nun versuchen möchte, die Menschen vor dem Fernseher in seinen Bann zu ziehen. Vorstellbar ist, dass ein Format, das sich so dezidiert mit Pornographie beschäftigt, vor allem bei Eltern nicht gerade auf Begeisterung stößt. Doch eigentlich wollen Sat.1 und die Produktionsfirma „RedSeven Entertainment“ genau diese ablehnende Sicht auf Pornographie verändern – weil sie dem Kern dieser Negativität auf den Zahn fühlen.

 

„Mums Make Porn“: Darum geht´s

 „Mums Make Porn“ soll nämlich Mütter zeigen, die genug von den typischen Porno-Strukturen haben und eine Änderung der pornografischen Darstellungsweisen herbeisehnen. Schluss mit sexistischen, frauenverachtenden Pornos, die ihre jugendlichen Kinder dazu bringen könnten, fast schon gewalttätigen Sex als normal anzusehen.

„Mums Make Porn“ will mit Sex-Klischees aufräumen

Die Mütter, die im Format gezeigt werden, drehen als Produzentinnen einen eigenen Porno, in dem sie mit den üblichen Klischees aufräumen wollen. Es soll dabei nicht um inszenierte Ekstase gehen, sondern schlicht und ergreifend den ganz normalen Geschlechtsakt zwischen zwei Menschen zeigen, der nicht mit Gewalt oder Unterwerfung einhergeht, sondern liebevoll zwischen zwei gleichberechtigten Menschen stattfindet.

 

„Mums Make Porn“: Schocker im Finale

Einen kleinen Schocker gibt es allerdings dennoch: Im Finale sollen die Mütter den Porno ihren Kindern zeigen. So ist es zumindest in Großbritannien. Dadurch soll das Verständnis von Sex schon früh gefördert werden und ein ehrlicher Austausch ermöglicht werden, so „DWDL Online“.

Ob das in Deutschland gut geht? Zugegebenermaßen kann man sich vorstellen, dass es vor allem wegen des Finales einen großen Aufschrei geben wird. Ob die deutschen Zuschauer wirklich bereit sind, sich auf ein solches Format einzulassen, bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall kann man gespannt sein, was Sat.1 aus der Adaption von „Mums Make Porn“ macht.

 


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