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Sandra Oh: Deshalb beschreibt sie ihre Zeit bei „Grey’s Anatomy“ als „traumatisch“

Bei „Grey’s Anatomy“ feierte Sandra Oh als Christina Yang Erfolge. Heute beschreibt sie die Zeit bei der Krankenhaus-Serie auch als „traumatisch“.  

"Grey's Anatomy": Christina Yang (Sandra Oh) und Meredith Grey (Ellen Pompeo)
Sandra Oh: Deshalb beschreibt sie ihre Zeit bei „Grey’s Anatomy“ als „traumatisch“. Bild: ABC

Sandra Oh hat den Neustart gewagt und ist damit erstaunlich erfolgreich. Erstaunlich ist ihr Erfolg nicht deshalb, weil sie keine gute Schauspielerin ist – sie ist sogar eine exzellente Schauspielerin, wie ihre Emmy-Nominierung für „Killing Eve“ einmal mehr bewiesen hat. Doch Schauspieler*innen, die über so viele Jahre Teil einer erfolgreichen Serie oder Film-Reihe sind, wie Oh es im Falle von „Grey’s Anatomy“ war, verschmelzen für die Zuschauer oft derart mit ihren Charakteren, dass ihnen andere Rollen in der Folge nicht mehr abgenommen werden.

Sandra Oh gehörte nicht nur zum Original-Cast von „Grey’s Anatomy“, sie blieb der Sendung auch sage und schreibe 10 Jahre lang erhalten. In 227 Episoden mimte sie die begabte (Assistenz-)Ärztin Christina Yang. Besonders ihre eigenwillige Serien-Freundschaft mit Protagonistin Meredith Grey (Ellen Pompeo) machte Yang zu einem der beliebtesten Charaktere der Show.

Heute, über vier Jahre später, ist Oh in der Drama-Serie „Killing Eve“ zu sehen und feiert damit Erfolge. Erst kürzlich wurde sie in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin in einer Dramaserie“ für einen Emmy nominiert.

 

Sandra Oh blickt mit gemischten Gefühlen auf ihre Zeit bei „Grey’s Anatomy“ zurück

"Grey's Anatomy": Christina Yang (Sandra Oh)
Bild: ABC

Natürlich verdankt Sandra Oh „Grey’s Anatomy“ vieles. Immerhin nahm ihre Karriere als erfolgreiche Schauspielerin hier ihren Anfang.

Dennoch hat Oh nicht nur Positives über den Ruhm, den ihr die Serie einbrachte, zu berichten. Gegenüber „Vulture“ äußerte die Christina-Darstellerin, der Erfolg der Serie habe für sie auch negative Seiten gehabt.

Es gäbe viele unterschiedliche Facetten von Erfolg, so 47-Jährige, doch ihr Erfolg sei regelrecht traumatisch gewesen. „[…] Er ruft Stress hervor, er kann Konflikte hervorrufen und er kann Menschen aus der Bahn werfen“.

„Ich habe [meinen anfänglichen Erfolg bei ‚Grey’s Anatomy‘] als traumatisch erlebt“, gesteht die Schauspielerin.

“Es dauert lange, sich von all dem Gossip [über die eigene Person] freizumachen – Ziele, Social Media, das eigene Image, die Rolle. Aber wenn es einem gelingt, das alles mit dem nötigen Abstand zu betrachten, kann man von einem anderen Punkt aus kreativ sein.“  

Davon, dass ihr das gelungen ist, könnt ihr euch im Trailer zu "Killing Eve" überzeugen: 

 
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