Kino

Sam Mendes verhandelt nun doch "Bond 24"

Nach einer großen Runde durch die Gemeinde der Top-Regisseure klopfen die "Bond"-Macher erneut bei Sam Mendes an. Er soll seinen "Skyfall"-Erfolg wiederholen

"Skyfall"-Regisseur Sam Mendes hat es immer wieder betont: Er steht für "Bond 24" nicht zur Verfügung. Doch die Produzenten Michael G. Wilson und Barbara Broccoli lassen nicht locker. Diesmal könnte ihr Werben erfolgreich sein. Das starke Interesse an Mendes kommt nicht von ungefähr. Sein "Skyfall" ist das mit Abstand erfolgreichste in der 50-jährigen 007-Filmgeschichte. Mehr als eine Milliarde Dollar spielte "Bond 23" an den Kinokassen weltweit ein. Nachdem sie sich an Sam Mendes zunächst die Zähne ausbissen, klapperten Wilson und Broccoli dessen Gewichtsklasse ab. Sie versuchten es zunächst bei Christopher Nolan, dessen "Batman"-Trilogie und "Inception" hervorragende Referenzen für einen ganz besonderen Bond sind.

 

Schokolade und viel Geduld für die gute 007-Sache

Sicher ist sicher: Neben Nolan wurden auch Ang Lee ("Life of Pi"), Tom Hooper ("Les Misérables"), David Yates ("Harry Potter"), Nicolas Winding Refn ("Drive") und Shane Black ("Iron Man 3") angefragt. Selbst diese Namen, allesamt hochkarätige Regisseure, und abgelaufene Hacken änderten nichts daran, dass Sam Mendes der Lieblingskandidat der "Bond"-Produzenten blieb. Nun scheint er endlich weichgekocht, wie 'Deadline' berichtet. Mendes befinde sich bereits in konkreten Verhandlungen für "Bond 24", heißt es. Nicht Geld, sondern Geduld gab den Ausschlag für die neuerlichen Verhandlungen: Sam Mendes brennt für sein Musicalprojekt "Charlie und die Schokoladenfabrik", das er in London und am New Yorker Broadway auf die Bühne bringen will. Wilson und Broccoli haben sich nun bereit erklärt, "Bond 24" solange auf Eis zu legen, bis er damit fertig ist. Die Fans und Daniel Craig müssen also noch eine Weile auf den nächsten 007-Einsatz warten.



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