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Sacha Baron Cohen: Borat-Star entzieht Donald Trump Jobangebot

Borat-Darsteller Sacha Baron Cohen hat sein Jobangebot für US-Präsident Donald Trump widerrufen.

Sacha Baron Cohen: Borat-Star entzieht Donald Trump Jobangebot
Vom Volk gefeuert: Donald Trump verliert die US-Präsidentschafswahl 2020 Foto: Imago Images

Noch bis zum 20. Januar 2021 wird US-Präsident Donald Trump im Amt sein – danach ist er arbeitslos. Der Republikaner mit der lustigen Frisur verlor am Wochenende die US-Wahl 2020 gegen seinen Herausforderer Joe Biden, woraufhin Bewohner in Großstädten wie Los Angeles oder New York in jubelnde Freudentänze ausbrachen.

Der Hashtag „You are fired!“ (dt.: „Du bist gefeuert“) trendete im Internet innerhalb von Minuten. Komiker und Borat-Schauspieler Sacha Baron Cohen hatte bereits vergangenen Monat Donald Trump ein Fake Job-Angebot unterbreitet: "Ich suche immer nach Leuten, die rassistische Witzbolde spielen, und du wirst nach dem 20. Januar einen Job brauchen. Lassen uns reden!", schrieb Cohen auf Twitter.

 

Donald Trump: Der schlechteste Verlierer

Doch nachdem Trump am Wochenende so widerwillig seine Niederlage eingestanden hat, hat der Brite nun seine Job-Offerte zurückgezogen. Trump hatte immer wieder unterstellt, dass die Demokraten die Wahl manipuliert hätten. Mehrere Sender unterbrachen gar die Übertragung von Trumps Rede und schrieben: „Was Donald Trump sagt, ist absolut unwahr.“ Auf Twitter hatte Cohen daraufhin verkündet: "Donald – du bist arbeitslos, und ich weiß, dass ich dir einen Job angeboten habe. Aber dein Auftritt in der vergangenen Woche war tragisch und traurig. Das Angebot wird hiermit zurückgezogen".

Viele dürfte Trumps Verhalten nicht sonderlich überraschen. Bereits vor der eigentlichen Wahl streute der US-Präsident immer wieder Zweifel am zukünftigen Wahlergebnis und appellierte an die bewaffnete und rechtsextreme Bürgermiliz „Proud Boys“ sich „bereitzuhalten“. Auch auf dem Golfplatz machte Donald Trump in puncto Fairness selten eine gute Figur. Mitspieler berichten, dass Trump gerne geschummelt hat: Bälle aus der Hosentasche fallen ließ und diese dann als seine vorgab oder gar gute Bälle seiner „Gegenspieler“ aufhob und in Bunker (Sandkuhlen) warf, wenn er glaubte, es würde keiner mitbekommen.

 

Facebook: Sacha Baron Cohen vs. Mark Zuckerberg

Auch Facebook-CEO Mark Zuckerberg wurde von Baron Cohen kritisiert. Die Plattform habe aktiv in den Wahlkampf eingegriffen, Trump unterstützt und die Verbreitung rechter Fehlinformationen in den sozialen Medien zugelassen. Facebook muss sich bereits seit mehreren Jahren, auch von Medienexperten, Vorwürfe anhören, ein Problem mit rechter Propaganda und Fake News zu haben. Sacha Baron Cohen hatte am 23. Oktober 2020 seine Fortsetzung zur Mockumentary „Borat“ auf Amazon Prime Video veröffentlicht.

 

 

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