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"Sabrina": Deswegen wird Netflix jetzt verklagt

Das "Riverdale"-Spin-off "Chilling Adventures of Sabrina" ist voll mit okkulten Relikten und Symbolen. Jetzt wird Netflix wohl wegen einer Statue verklagt.

"Chilling Adventures of Sabrina": Kiernan Shipka als Sabrina Spellman, Hilda (Lucy Davis) u Zelda (Miranda Otto)
Die Macher der neuen "Sabrina"-Serie müssen sich wohl vor Gericht verantworten Bild: Diyah Pera/Netflix

Die Serie "Chilling Adventures of Sabrina" spielt mit vielen satanischen Motiven - in einer Folge erklärt zum Beispiel Sabrinas Tante Zelda (Miranda Otto), der falsche Gott hätte Eva verboten, den Apfel im Garten Eden zu essen.

Bei einer Statue sind die Macher aber anscheinend zu weit gegangen. Bei Sabrinas erstem Besuch in der Akademie der dunklen Künste sieht man ein Abbild von Baphomet, der in dem satanischen Glauben eine wichtige Rolle spielt.

Doch damit sind nicht alle glücklich. So möchte die politische Aktivistengruppe "The Satanic Temple" Netflix auf 50 Millionen Dollar verklagen. Der Grund: angeblich wäre die Darstellung Baphomets, wie sie in der Serie zu sehen ist, vom Satanic Temple urheberrechtlich geschützt.

Dabei sollte erwähnt werden, dass der Satanic Temple nichts mit dem eigentlichen Satanismus zu tun hat. Die Church of Satan veröffentlichte ein Statement, nachdem sie weder mit der Serie noch mit der Baphomet-Statue ein Problem hätten.

Im Gegenteil, sie verteidigen "Sabrina" sogar und sagen, dass es sich nicht um eine Kopie, sondern vielmehr um den "fairen Gebrauch von Gesellschaftsgut und populären Kultur-Bildern" handele.

 
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