Fernsehen

RTL zeigt zwei Dokus über Germanwings-Absturz

Ein sensibles Thema greift RTL gleich in zwei Dokumentationen auf: In den beiden Filmen wird der Germanwings-Absturz im vergangenen Jahr aufgearbeitet.

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RTL wird zwei Dokus über den Germanwings-Absturz zeigen. /RTL

In der von Zeitsprung Pictures produzierten Doku "Was geschah wirklich? Der Absturz der 4U 9525" werden Flugsicherheitsexperten und -mediziner, Unfallermittler, ein Anwalt der Hinterbliebenen, Bekannte des Copiloten und insbesondere Angehörige der Opfer zu Wort kommen.

Rekonstruktion einer Tragödie

Außerdem werden die Geschehnisse an Bord in den letzten Minuten vor dem Aufprall in den französischen Alpen mit sogenannten Reenactments, nachgestellten Szenen, rekonstruiert. Produzent des Films über die Flugzeugtragödie, die das ganze Land erschütterte, ist Michael Souvignier.

Mit dem RTL-Projekt möchte Souvignier aufklären:"Wir wollen ein Jahr danach berichten: Was ist wirklich passiert auf Flug 4U 9525 und wie konnte es dazu kommen? Wer wusste was und wer hätte von welchen Informationen wissen müssen, wer hat im System versagt? Welche Konsequenzen wurden gezogen, was hat sich verändert und was bleibt - ein Jahr danach?"

Das Leben nach dem Absturz

In einer anschließenden Langzeit-Reportage wird das Leben in Haltern nach dem Absturz dokumentiert. Unter den Passagieren in der Germanwings-Maschine befanden sich 16 Schüler und zwei Lehrerinnen des dortigen Johann-König-Gymnasiums. Anne und Henrik Drüppel, Mutter und Bruder der Schülerin Lea, die mit 15 Jahren bei dem Absturz ums Leben kam, werden im Mittelpunkt der Reportage stehen.

RTL wird die beiden Dokus am Montag, 21. März um 21.15 Uhr ("Was geschah wirklich? Der Absturz der 4U 9525") und um 22.15 ("Extra"-Dokumentation "Haltern - Leben im Schatten der Germanwings-Katastrophe") zeigen.



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