Fernsehen

"Rote Rosen": Skandal mit falschen Todesmeldungen | Anwalt eingeschaltet

Auf YouTube häufen sich Videos von Todesmeldungen der "Rote Rosen"-Darsteller. Jetzt wurde ein Anwalt eingeschaltet. Das steckt hinter der perfiden Masche.

Rote Rosen
Falsche Todesmeldungen kursieren im Netz: "Rote Rosen"-Darsteller sind entsetzt Foto: ARD

Falsche Todesmeldungen der „Rote Rosen“-Serienstars machen die Runde und kursieren im Netz. Auch die Soap-Schauspieler selbst haben die ominösen Todesmeldungen erriecht - viele der "Rote Rosen"-Stars sind regelerecht geschockt! Schauspielerin Laura Preiss entdeckte im Internet ihre eigene Todesmeldung: "Laura Preiss starb im Alter von 34 Jahren bei einem schweren Verkehrsunfall", lautete bspw. die Überschrift des Artikels.

Zunächst nahm die 34-jährige die Klatschmeldung nicht sonderlich ernst, doch als sich in der Kommentarspalte zahlreiche Beileidsbekunden las, war eine Grenze überschritten.

 

"Tote Rosen": Das steckt wirklich dahinter

Laut der Bild sei Preiss kein Einzelfall. Auch Arne Rudolf, Kim-Sarah Brandts und Sarah Maria Besgen sind Opfer der falschen Meldungen geworden und medial für tot erklärt worden. Dahinter steckt ein perfides System. Mit Standbildern aus der ARD-Telenovela werden mittels einer Computerstimme Videobeiträge produziert.

Dazu kommen dann ein paar Bilder von schweren Autounfällen, et voilà: Die falsche Meldung ist fertig und kann als Video ins Netz, unter anderem bei YouTube, hochgeladen werden. Mit den Werbevideos, die vor dem eigentlichen Video beginnen, verdienten die Betrüger dann Geld.

Wer genau dahinter steckt, kann bislang nicht gesagt werden. Der Urheber lässt lediglich auf eine IP-Adresse in Thailand schließen. Kim-Sarah Brandts hat unterdessen einen Anwalt eingeschaltet.

 


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