Kino

Ron Howard schickt Tom Hanks ins "Inferno"

Auch im vierten Robert-Langdon-Roman warten Symbole darauf entschlüsselt zu werden. Der ideale Job für Tom Hanks.

Vier Jahre nach "Illuminati" setzt das Studio Sony Pictures alle Hebel in Bewegung, den vierten Robert-Langdon-Roman von Dan Brown, "Inferno", bis Ende 2015 in die Kinos zu bringen. Der an Dantes "Göttliche Komödie" angelehnte Thriller mit dem abenteuerlustigen amerikanischen Historiker ist erst im Mai erschienen und avancierte wie die vergangenen Brown-Bücher zum Weltbestseller. Jetzt schon steht fest, dass David Koepp wie bei "Illuminati" das Drehbuch schreiben und vor allem Tom Hanks erneut die Paraderolle spielen wird, mit der er in Deutschland in "The Da Vinci Code - Sakrileg" 5,6 Mio. Besucher und in "Illuminati" immerhin noch 4,6 Mio. Besucher in die Kinos anlocken konnte. Außerdem wurde bereits Ron Howard als Regisseur bestätigt, was eine faustdicke Überraschung ist, weil der Filmemacher nach "Illuminati" eine Brown-Auszeit angekündigt hatte. Die ganze Entwicklung ist insgesamt recht überraschend: Eigentlich hatte Sony vorgehabt, zunächst Browns vorangegangenen Roman "Das letzte Symbol" mit Mark Romanek als Regisseur zu realisieren. Offensichtlich gibt es bei der Adaption aber Probleme, weshalb das Studio nun "Inferno" vorzieht. Schon die ersten Brown-Verfilmungen des Studios fanden in umgekehrter Reihenfolge statt: "The Da Vinci Code - Sakrileg" war nach "Illuminati" erschienen, wurde aber zuerst verfilmt.

 

Viel zu tun

Der angestrebte Starttermin für "Inferno" ist der 18. Dezember 2015. Aktuell bewirbt Ron Howard seinen unabhängig entstandenen Formel-eins-Film "Rush - Alles für den Sieg" mit Chris Hemsworth als James Hunt und Daniel Brühl als Niki Lauda, dem ein ausgezeichneter Ruf vorauseilt. Tom Hanks, zuletzt in Tom Tykwers "Cloud Atlas" zu sehen, hat aktuell mit "Captain Phillips" von Paul Greengrass und "Saving Mr. Banks" von John Lee Hancock (als Walt Disney!) zwei potenzielle Oscar-Kandidaten im Gepäck. In Kürze wird er wieder für Tom Tykwer in "Ein Hologramm für den König" vor der Kamera stehen.



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