Kino

Robert Downey Jr: Ich weine nur auf "Stanley Dan"-Konzerten!

Am 28. April ist es so weit: „The First Avenger: Civil War“ erscheint in den Kinos. Dieses Mal lernen wir die Kino-Helden von einer neuen Seite kennen: 

The First Avenger: Civil War
Pressekonferenz in Berlin (von links nach rechts): Emily Van Camp, Paul Bettany, Robert Downey Jr., Daniel Brühl und Anthony Russo. @Marvel/The Walt Disney Company/Hanna Boussouar

Robert Downey Jr: „Ich war echt ziemlich gerührt, als ich das das erste Mal gesehen habe. Es war zwar dunkel, aber mich hat trotzdem niemand meine vergängliche Jugend beweinen sehen. Normalerweise weine ich in der Öffentlichkeit nur auf einem Stanley Dan Konzert!“

Huch, was war denn da los? So emotional kennen wir den "Iron Man"-Darsteller gar nicht. Aber kein Wunder, stellt man sich vor, sein 20 Jahre jüngers Ich täuschend real vor sich zu sehen. Eine verwirrende Angelegenheit - selbst für den sonst so taffen Robert Downey Jr. Mit Hilfe von komplizierter technischer Methoden wird Iron Man in „The First Avenger: Civil War“ in seine Jugend zurückversetzt. Regisseur Anthony Rosso schwärmt von den neuen technischen Möglichkeiten und deren Einzigartigkeit auf der Leinwand. Das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen! 

An dieser Stelle sollte ich mich outen: Ich bin riesiger Marvel-Fan! Für mich waren diese Pressekonferenz und die ganzen Film-Infos sowas wie der Heilige Grahl. Ich habe mich ein bisschen, wie ein 6-jähriger Junge gefühlt, der zum ersten Mal seinen zukünftigen Lieblings-Comic in der Hand hält. Trotzdem kann ich hier einige Punkte nennen, warum sich wirklich JEDER „The First Avenger: Civil War“ ansehen sollte. 

The First Avenger Civil War
Im Film kämpft Team Captain gegen Team iron Man am flughafen Leipzig/Halle!

 

Action: Robert Downey Jr. kämpft wieder!

Ok, wen die technischen Darstellungsmöglichkeiten noch nicht überzeugt haben und mein Schwärmen als Nerd-gequatsche abstempelt, der wird vielleicht von der geballten Ladung Action überzeugt. Bisher hat man Iron Man überwiegend in seinem Anzug kämpfen sehen, jetzt überrascht Robert mit diesem Statement: „Normalerweise hab ich immer meinen Helm auf und betreibe darunter etwas Shiatsu (eine japanische Entspannungs-Körpertherapie). Dieses Mal wollte ich etwas aktiver sein.“ Das hat er geschafft! Der Film glänzt mit überzeugenden Kampfszenen. In einer Szene wird sogar der komplette Flughafen Leipzig/Halle auseinandergenommen. 

Alle Helden versammeln sich in Deutschland!

Wo wir gleich beim nächsten Punkt sind. Die Masse der Helden ist enorm: Captain America, Iron Man, Ant-Man, Vison, Scarlet Witch, Hawkeye, Black Widow, Falcon, Black Panther, War Machine und sogar Spiderman. So ist für jeden etwas dabei und die Rosso Brüder haben es hier wieder geschafft, jeden einzelnen Helden perfekt zu inszenieren. Kleines Plus für uns: Der Film wurde in großen Teilen in Deutschland gedreht. Die Superhelden mischen Deutschland auf. 

„The First Avenger: Civil War“ begeistert mit herausragender Story

Für die, denen Action zu stumpf ist, kommt hier die Überraschung. Anthony Russo erklärt das Thema des Films wie folgt: „Der Film wird durch eine politische Frage geleitet. Wie benutzt man Macht, wann benutzt man sie und wie kontrolliere ich sie? Die zentrale Frage, ob die Avengers von den Vereinten Nationen beaufsichtigt werden sollen oder nicht, teilt das Team. Wir wollten, dieses politische Thema auf eine persönliche Ebene runterbrechen. So bekam jeder ein eigenes Motiv für seine Entscheidung. Wir haben darauf geachtet, dass sowohl Captain America, als auch Iron Man ein bisschen Recht und ein bisschen Unrecht haben.“ Der Bösewicht wurde dieses Mal übrigens von einem deutschen Schauspieler besetzt: Daniel Brühl in der Rolle des Zemo trafen wir sogar zum Interview!

Es ist den Machern tatsächlich gelungen, diese komplizierte politische, aber auch moralische Frage auf eine spannende und ergreifende Weise darzustellen. „Es gibt vieles in Civil War, das das Genre übersteigt. Ich glaube, deswegen sind die Leute nicht genervt, sondern begeistert,“, erklärt Robert.

Robert Downey Jr.
Auf dem Roten-Teppich verteilt Robert Downey Jr. alias Iron Man fleißig Autogramme an seine Fans.

 

Marvel-Spaß der Extraklasse!

Selbst die letzten Skeptiker überzeugt dieser Punkt. Der neue „Captain America“-Film ist an den richtigen Stellen urkomisch! In der Pressekonferenz merkt man, dass die Stars auch im wahren Leben gerne Spaß haben und diesen Spaß bringen sie täglich mit ans Set. So bekommt der Film, vor allem durch Roberts außergewöhnlichen Humor gepaart mit Kult-Figuren wie Spiderman, Ant-Man und Vison, seinen ganz eigenen Charakter. 

Wer jetzt noch nicht überzeugt ist, dem ist leider auch nicht zu helfen. Fakt ist: Ein Kino-Besuch lohnt sich in jedem Fall, ob alleine, mit Freunden oder der Familie. Hier kommt jeder auf seine Kosten. Bleibt nur die Frage: Zu wem gehörst du? Team Captain America oder Team Iron Man?

 

 



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