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"Riverdale"-Star Vanessa Morgan: Rassismus-Vorwürfe gegen die Netflix-Serie!

"Riverdale"-Darstellerin Vanessa Morgan übt Kritik an den Machern der Serie. Sie wirft ihnen Rassismus vor.

Rassistischer Grund? Vanessa Morgan am schlechtesten bezahlter "Riverdale"-Star!
Vanessa Morgan spielt Toni in "Riverdale". Sie erklärt, sie sei die einzige schwarze Hauptdarstellerin und verdiene weniger als ihre Kollegen. Zudem werde ihre Rolle lediglich als "Sidekick" benutzt. Netflix

Seit 2017 steht Vanessa Morgan nun schon für die erfolgreiche Netflix-Serie "Riverdale" vor der Kamera. War sie zunächst lediglich als Nebendarstellerin gecastet worden, zählt ihre Rolle Toni inzwischen zu den Hauptfiguren der Serie. Und wird dennoch nicht gleich behandelt, wie sie nun auf Twitter anprangerte.

 

"Riverdale"-Star Vanessa Morgan: Rassismus-Vorwürfe!

Dort ließ sie im Rahmen des von einem weißen Polizisten getöteten schwarzen US-Amerikaners George Floyds und den daraufhin weltweit losbrechenden Protesten gegen Polizeigewalt gegen Schwarze und Rassismus ihrem Frust freien Lauf: "Ich bin nicht länger still", so die Mimin. "Ich bin es leid, wie schwarze Menschen in den Medien porträtiert werden, leid, wie wir als Schläger, gefährlich oder wütende, angsteinflößende Leute dargestellt werden. Ich bin es leid, wie wir als dimensionslose Sidekicks für unsere weißen Hauptcharaktere benutzt werden. Oder nur aus Diversitätsgründen für die Werbung eingesetzt werden, aber nicht wirklich in der Show."

Auch wenn sie "Riverdale" mit keiner Silbe erwähnt, wird in einem anderen Post auf der Plattform klar, dass die Netflix-Serie keine Ausnahme bildet: "Ich bin die einzige schwarze Hauptrolle, aber werde am schlechtesten bezahlt." Von ihren Fans bekommt die Darstellerin auf Twitter viel Zuspruch, viele bemängeln, dass Vanessa Morgans Figur Toni in den Promo-Trailern herausgestellt wurde, in der Folge selbst dann allerdings "kaum zwei Wörter sagt". 

 

Vanessa Morgan verteidigt "Riverdale"-Josie

Auslöser für Vanessa Morgans Kritik war nicht nur der Tod von George Floyd, sondern auch die Kündigung ihres Co-Stars Ashleigh Murray, welche lange als "Pussycat"-Sängerin Josie Teil der Serie war. Ein Fan auf Twitter hatte geschrieben, dies hänge damit zusammen, dass Ashleigh Murray sich am Set wie eine Diva verhalten habe, weshalb niemand mehr mit ihr zusammenarbeiten wollte und weshalb sie auch im Spin-Off "Katey Keene" nur selten Auftritte habe.

Diesen Anschuldigungen widersprach Vanessa Morgan vehement und kritisierte ein weiteres Mal die "Riverdale"-Macher: "Du weißt verdammt nochmal nicht, worüber du sprichst und rede nicht so über meine Freundin. Eine andere Sache, die ich hasse, ist, dass SCHWARZE Frauen als DIVAS bezeichnet werden, wenn sie für sich einstehen. Vielleicht sollte die Serie für sie so schreiben, wie für die weißen Figuren."

Wenige Tage später nahm die 28-Jährige nach heftiger Kritik an ihren anderen Schauspiel-Kollegen eben jene in Schutz, betonte diese würden das Script für die Serie nicht schreiben, weshalb es keinen Grund für Angriffe auf sie gäbe. "Ich weiß, dass sie mir den Rücken stärken", so die Darstellerin. Lili Reinhart ("Betty") reagierte daraufhin mit den Worten: "Wir lieben dich, V. Und wir unterstützen dich zu 10.000 Prozent."

Hoffen wir, dass sich die "Riverdale"-Macher daran ein Beispiel nehmen und Vanessa Morgans Kritik annehmen. 

 

 



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