Kino

Ridley Scott hat große Pläne für "Prometheus 2"

Der zweite Teil von Ridley Scotts "Alien"-Vorgeschichte soll ins Paradies führen. Doch dort wohnt kein guter Gott ...

"Prometheus - Dunkle Zeichen" ist nur die erste Hälfte von Ridley Scotts Vorgeschichte seiner "Alien"-Saga. Tatsächlich hat Scott "Prometheus" mit vielen Hinweisen aufgeladen, die auf einen weiteren film neugierig machen. Der Meisterregisseur und sein Autor Damon Lindelof haben nun Hinweise gegeben, wie es weitergeht. Achtung: "Prometheus" ist unter anderem in Frankreich, England und den USA äußerst erfolgreich angelaufen, startet in unseren Kinos aber erst am 9. August. Wer sich die Spannung nicht nehmen lassen möchte, sollte ab hier nicht weiterlesen. "Ich habe von Anfang an unter der Prämisse gearbeitet, dass sich daraus eine Fortsetzung entwickelt", erklärt Ridley Scott. "Gott wollte ich da wirklich noch nicht begegnen. Ich wollte das Dr. Shaw (gespielt von Noomi Rapace, die Red.) überlassen, indem sie sagt 'Ich will nicht dorthin zurück, woher ich komme. Ich will dahin, wo sie herkommen.'"

 

Eine größere Idee als nur das "Alien"-Monster

Autor Lindelof ergänzt: "Prometheus" hat zwei Kinder. Das eine wächst auf und wird "Alien". Was aus dem anderen wird, weiß nur Gott allein. Und das wird die Fortsetzung." Scott fügt hinzu, dass der Titel von "Prometheus" ursprünglich "Paradise" lautete. Gemeinsam mit Lindelof entwickelte er eine Geschichte, die eine größere Idee zum Thema hatte, als nur die "Alien"-Kreaturen. Nun kann man davon ausgehen, dass die Fortsetzung "Paradise" heißen wird. "Weil die 'Ingenieure' solch aggressive Drecksäcke sind, hatte ich immer geplant, dass das Gott-ähnliche Wesen, das Ihr sehen werdet, auch nicht so nett - und vor allem nicht Gott ist", sagt Ridley Scott. "Ich bin gespannt herauszufinden, wohin es Dr. Shaw verschlägt und was sie tut, wenn sie dort ankommt. Sollte es das Paradies sein, wird es nicht das sein, was man sich davon erwartet. 'Paradies' hat eine Nebenbedeutung, und die ist finster und ominös."



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