Fernsehen

Umbruch | "Tatort" kommt völlig anders aus der Sommerpause zurück

Der Schweizer Tatort "Die Musik stirbt zuletzt" beendet die Sommerpause mit einer ganz besonderen Folge. Denn der neue "Tatort" war für das gesamte Team eine große Herausforderung.

Tatort: Die Musik stirbt zuletzt
Der Tatort "Die Musik stirbt zuletzt", meldet sich mit besonderer Folge zurück. SRF/Hugofilm
 

Tatort | "Die Musik stirbt zuletzt" – Darum geht es

Zahlreiche Gäste aus der Welt der Reichen und Schönen strömen ins Kultur- und Kongresszentrum Luzern. Limousinen fahren vor, Abendkleider schimmern im Glanz der Scheinwerfer und Fotoapparate blitzen. Der schwerreiche Unternehmer und Mäzen Walter Loving (Hans Hollmann) veranstaltet ein Benefiz-Konzert mit dem argentinischen "Jewish Chamber Orchestra" (Orchester Jakobsplatz München). Mit ergreifender klassischer Musik von Komponisten, die während des Zweiten Weltkrieges im Konzentrationslager umgekommen sind, soll den Opfern des Holocaust gedacht werden. Walter Loving selbst hat damals zahlreichen Juden zur Flucht verholfen und damit ihr Leben gerettet.

Doch ist der Patriarch wirklich der "Gutmensch", den alle gerne in ihm sehen? Nicht nur sein missratener Sohn Franky Loving (Andri Schenardi) hat mit seinem Vater noch eine Rechnung offen. Auch die berühmte jüdische Pianistin Miriam Goldstein (Teresa Harder) plant, während des Konzerts ein dunkles Geheimnis der Familie Loving zu lüften. Ein unbekannter Erpresser will dies wiederum verhindern. Und als ein Giftanschlag auf den Klarinettisten des Orchesters erfolgt, treten Reto Flückiger (Stefan Gubser) und Liz Ritschard (Delia Mayer) auf den Plan.

Tatort: "Die Musik stirbt zuletzt"
Reto Flückiger (Stefan Gubser) und Liz Ritschard (Delia Mayer) ermitteln. ARD Degeto/SRF/Hugofilm
 

„Die Musik stirbt zuletzt“: Das macht den Tatort besonders

Die Geschichte dürfte keinen "Tatort"-Zuschauer sonderlich überraschen. Doch was den 14. Schweizer Tatort besonders macht, ist die besondere Verknüpfung zwischen dem Inhalt und der Machart. Die gesamte Handlung spielt im Kongresszentrum und wurde ähnlich einer Theateraufführung in mehreren Durchläufen geprobt und dann bei der Premiere in vier Takes gedreht. Es gibt keine Schnitte und es wurde nur aus einer Perspektive gefilmt. So ist „Die Musik stirbt zuletzt“ der erste Tatort, der in nur einem Durchlauf komplett gedreht wurde. Eine besondere Herausforderung für die Schauspieler, Kamera und den Regisseur.

So erzählt der Regisseur Dani Levy über den Tatort: „Man konnte nicht abbrechen oder aufgeben, es galt die Unerbittlichkeit des Moments. Dieses Adrenalin wurde für uns alle etwas sehr Besonderes und hatte etwas Lehrreiches.“ Es ist nicht nur für den Zuschauer spannend. Für alle Beteiligten war es ebenfalls ein spannender Dreh.

Wir sind gespannt auf das Endergebnis. Der Tatort: „Die Musik stirbt zuletzt“ läuft am Sonntag, den 5. August um 20.15 Uhr in der ARD.



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