Kino

Regisseur für "Mission Impossible 5" gesucht

Mit "Mission: Impossible - Phantom Protokoll" gelang Brad Bird ein Tophit. "Mission: Impossible 5" will er trotzdem nicht inszenieren.

Es ist ein Rezept, das sich bisher für die Produzenten und das Filmstudio der "Mission: Impossible"-Reihe ausgezahlt hat: Für jedes neue Agenten-Actionfeuerwerk lassen sie einen anderen Kreativen Platz auf dem Regiestuhl nehmen. Die Formel ging zuletzt im vierten Teil "Mission: Impossible - Phantom Protokoll" bestens auf. Weltweit spielte das von Brad Bird inszenierte Spion-Katz-und-Maus-Spiel mit Superagent Tom Cruise in der Hauptrolle knapp 700 Millionen Dollar ein. Nicht nur bei den Zuschauern, auch bei den Kritikern kam der Krawallblockbuster bestens an - einige halten Birds Leistung sogar für die bislang beste Folge der Serie. Doch trotz des Erfolgs und des Lobs, das von allen Seiten auf den Amerikaner niederprasselt, lehnt er eine erneute Mitarbeit ab.

 

Brad Bird unterstützt das Erfolgsrezept der "Mission"-Macher

Der 54-jährige Bird möchte nicht mit den Prinzipien der "Mission"-Macher brechen: "Ich glaube, dass eines der lustigen Dinge der Serie die Tatsache ist, dass sie immer einen anderen Regisseur einspannen und dadurch versuchen, den Dreh in eine andere Richtung zu lenken." Einem weiteren "Mission: Impossible"-Einsatz ganz abgeneigt wäre Bird trotzdem nicht: "Möglicherweise wäre ich offen dafür einen Blick darauf zu werfen, aber ich glaube eben, dass ein Teil des Erfolgs der Reihe darauf beruht, immer einen neuen Regisseur darauf anzusetzen." Namen neuer Anwärter auf den Regiestuhl machen bereits die Runde. So gelten "Iron Man"-Regisseur Jon Favreau und "Cloverfield"-Macher Matt Reeves als heiße Favoriten. Am Hauptdarsteller ist indes nicht zu rütteln. Natürlich wird Tom Cruise auch in "Mission: Impossible 5" wieder die spektakulären Stunts selbst ausführen, um seine Figur Ethan Hunt so realistisch wie möglich auf die Leinwand zu bringen.



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