Ralph Siegel: Nach erneutem Koma im Krankenhaus – wie schlimm steht es um den Komponisten?
Ralph Siegel liegt nach einem weiteren Koma erneut im Krankenhaus. Seine Familie wacht an seinem Bett. Was über seinen aktuellen Zustand bekannt ist.

Erst vor wenigen Wochen hatte Ralph Siegel (81) vorsichtig sein Comeback geplant. Nach einer schweren Lungenentzündung und 18 Tagen im künstlichen Koma kämpfte sich der Komponist Schritt für Schritt zurück ins Leben. Am 22. Oktober wollte er sogar bei der Wiederaufnahme seines Musicals „Zeppelin“ im Festspielhaus Neuschwanstein dabei sein.
Nun gibt es jedoch erneut große Sorge um die ESC-Legende. Wie BUNTE berichtet, wurde Siegel ein weiteres Mal ins Krankenhaus eingeliefert und lag in der vergangenen Woche erneut im Koma. Seine gesundheitliche Situation hat sich demnach wieder deutlich verschlechtert.
Ralph Siegel lag erneut im Koma
Zu den Hintergründen des erneuten Krankenhausaufenthalts sind bislang nur wenige Details bekannt. Nach BUNTE-Informationen lag Siegel vergangene Woche im Koma. Inzwischen gibt es jedoch zumindest ein hoffnungsvolles Zeichen: Der 81-Jährige kann wieder selbstständig atmen.
Seine Ehefrau Laura Siegel (43) und seine jüngste Tochter Alana Siegel (30) sollen an seinem Krankenbett sein und ihm in dieser schwierigen Situation beistehen.
Eine konkrete medizinische Prognose oder Angaben dazu, weshalb Siegel dieses Mal ins Krankenhaus gebracht werden musste, wurden bislang nicht öffentlich gemacht. Wie ernst sein Zustand aktuell ist, lässt sich deshalb nicht abschließend einschätzen.
Fest steht jedoch: Für den Musiker ist es innerhalb weniger Monate bereits der nächste schwere gesundheitliche Rückschlag.
18 Tage im künstlichen Koma
Anfang Juli war Siegel an einer schweren Lungenentzündung erkrankt. Er musste intensivmedizinisch behandelt und beatmet werden. Insgesamt lag er damals 18 Tage im künstlichen Koma, bevor die Ärzte ihn Mitte Juli wieder aufwecken konnten.
Später erzählte Siegel offen, wie belastend diese Zeit für ihn gewesen sei. Das Koma sei „schrecklich“ gewesen. In seinen Wahrnehmungen habe er dramatische Situationen erlebt und sich unter anderem vorgestellt, er werde „gefesselt, gefoltert, ermordet“.
Nach seinem Erwachen begann ein langer Weg zurück. Ende Juli konnte Siegel von der Intensiv- auf eine Normalstation verlegt werden, anschließend folgte eine Rehabilitation am Tegernsee.
Der lange Krankenhausaufenthalt hatte ihn körperlich stark geschwächt. Trotzdem richtete Siegel den Blick schon bald wieder nach vorne.
Ralph Siegel wollte noch diese Woche auf die Bühne zurückkehren
Noch Anfang Oktober zeigte sich der Komponist optimistisch. Die Wiederaufnahme seines Musicals „Zeppelin“ am 22. Oktober im Festspielhaus Neuschwanstein sollte sein nächster großer öffentlicher Termin werden.
Dass er unbedingt dabei sein wollte, machte Siegel unmissverständlich klar: „Bin auf jeden Fall da, auch wenn es im Rollstuhl ist“, erklärte er damals.
Ob er diesen Termin nach seinem erneuten Krankenhausaufenthalt wahrnehmen kann, ist derzeit völlig offen. Im Veranstaltungskalender des Festspielhauses ist die Aufführung weiterhin für den 22. Oktober angesetzt.
Wie schlimm steht es aktuell um Ralph Siegel?
Wie kritisch Siegels Zustand genau ist, kann derzeit niemand außerhalb seines medizinischen Umfelds seriös beurteilen. BUNTE berichtet von einem erneuten Koma in der vergangenen Woche und davon, dass sich sein Gesundheitszustand verschlechtert habe.
Dass der 81-Jährige inzwischen wieder selbstständig atmet, ist zumindest eine positive Nachricht. Gleichzeitig zeigt die erneute Einlieferung ins Krankenhaus, wie fragil seine Genesung nach der schweren Erkrankung im Sommer weiterhin ist.
Für seine Familie beginnt damit nur wenige Monate nach dem ersten Koma erneut eine Zeit großer Sorge.






