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R2-D2 nistet sich in London ein

R2-D2 nistet sich in London ein
R2-D2 nistet sich in London ein (Walt Disney / George Osborne) Walt Disney / George Osborne

Nicht nur "Episode VII" wird in England gedreht, sondern auch ein Film über einen beliebten "Star Wars"-Helden. Fingerzeig: ein Setfoto mit einem alten Bekannten...

So lautet angeblich die Reaktion von R2-D2 auf die jüngsten Neuigkeiten in Sachen "Star Wars". Auf Nichtdroidisch (für "Star Wars"-Kenner: auf Basic) bedeutet das in etwa: "Super, ich hab' ein neues Zuhause!" Diese neue Heimat ist England, genauer gesagt die Pinewood Studios nahe London. Dort, wo schon Harry Potter und 007 ihr Unwesen trieben, dreht Regisseur J.J. Abrams die Studioaufnahmen zu "Episode VII". Und nun wurde bekannt, dass auch mindestens der erste der drei geplanten eigenen Filme über besonders beliebte Figuren aus dem "Star Wars"-Universum dort entstehen wird. Diese Info stammt von jemandem, der es wissen muss. Denn der britische Finanzminister George Osborne höchstpersönlich twitterte: "Bin heute abend am Set von Episode VII und darf verkünden, dass ein weiterer Star Wars Film in England gemacht wird." Das Ganze unter dem Hashtag #LongTermEconomicPlan in a galaxy far far away, also zu Deutsch in etwa #LangfristigeWitschaftspläne in einer weit entfernten Galaxis.

 

Memoiren eines Astromech-Droiden

Später folgte noch ein Bild, auf dem Osborne gemeinsam mit Disney-Chefin Kathleen Kennedy und J.J. Abrams zu sehen ist. Der eigentlich Star steht aber vor dem Trio: R2-D2! Und das gilt Kennern als Hinweis, wer denn die Hauptfigur in besagtem Star Wars-Nebenfilm sein könnte: eben jene fiepende Blechbüchse. Denn obwohl der neue "Star Wars"-Mutterkonzern Disney angekündigt hatte, dass es zusätzlich zur Haupttrilogie mit den Filmen "Episode VII" - "Episode IX" noch drei weitere Filme über "Star Wars"-Figuren geben wird, hat man bisher verschwiegen, wer genau diese Figuren sind. Als Kandidaten galten Han Solo, Boba Fett und Yoda - seit heute dürfte aber R2-D2 der Favorit sein: Wie gelangte er eigentlich in den Besitz von Obi-Wan und wie landete er später in den Händen der Jawas, von denen ihn Lukes Adoptivvater kaufte? All diese Fragen könnten in R2-D2s Soloabenteuer gelüftet werden. Was der Film aber mindestens genauso dringend beinhalten sollte: ein Wörterbuch für Astromechdroidisch. Denn wenn einen ganzen Film lang die lustigen laute des Titelhelden von Laberbacke C3-PO übersetzt werden, dürften selbst hartgesottene "Star Wars"-Fans entnervt die Flucht ergreifen...



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