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Kino

"Quentin zeigt nur die Realität"

An der Seite von Christoph Waltz jagt Jamie Foxx in "Django Unchained" Gangsterbanden und Sklavenhändler. Im TV Movie-Interview spricht der 45-Jährige über seine Rolle als Sklave Django.

TV Movie: Mr. Foxx, „Django“ zeichnet ein schonungsloses Bild von der Sklaverei in Amerika. Was ging Ihnen durch den Kopf, als Sie das Drehbuch lasen?
 
Jamie Foxx: Ich dachte: Woher nimmt Quentin den Mumm und das Wissen, um zu erzählen, wie es damals wirklich war. Tatsächlich war es sogar noch schlimmer als im Film. Ich hatte deshalb auch kein Problem mit dem Wort „Nigger“ (fällt im Film mehr als hundertmal, die Red.). Es wurde nun mal damals benutzt. Quentin zeigt nur die Realität.
TV Movie: Konnten Sie vorher bereits reiten und schießen?
 
Jamie Foxx: Ich komme aus Texas, da wird einem so was mit in die Wiege gelegt. Ich bin mit „Bonanza“ und Westernfilmen groß geworden. Vor sechs Jahren kaufte ich mir ein Pferd, das ich in „Django Unchained“ reiten durfte. Cheetah ist sehr schlau, lernte alle Tricks, die von ihr erwartet wurden.
 
TV Movie: Im neuen Roland-Emmerich-Film „White House Down“ spielen Sie den US-Präsidenten. Wie war das?
 
Jamie Foxx: Ich kam vom „Django“-Set, wo ich „Nigger“ genannt wurde, zum „White House Down“-Set,wo ich plötzlich „Mr. President“ war. Das erinnerte mich daran, wie weit die Schwarzen es in Amerika geschafft haben. Was für eine großartige Entwicklung der Freiheitsgeschichte. Außerdem war ich froh, endlich wieder schöne Anzüge tragen zu können.
 
Interview: Helen Höhne
 

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