Kino

Quentin Tarantino plant "Inglourious Basterds"-Ableger

Kriegspfad-Trilogie: Nach "Inglourious Basterds" und "Django Unchained" läßt Quentin Tarantino die Deserteure los

Während seine deutschen Fans noch bis zum 17. Januar warten müssen, mischt Quentin Tarantinos beinharter Western "Django Unchained" bereits die US-Kinocharts auf. Dazu überrascht der Kult-Regisseur mit seinem neuen Projekt. Obwohl "Django Unchained" und Vorgänger "Inglourious Basterds" bis auf den brillanten Christoph Waltz auf den ersten Blick wenig gemeinsam haben, sieht Tarantino beide Werke als Teil einer Trilogie. Diese will er mit einem "Basterds"-Ableger abschließen. In einem Gespräch mit dem Harvard-Professor Henry Louis Gates Jr. erläuterte Tarantino, wie "Django" und "Basterds" einzuordnen seien: Als Filme, in denen er wichtige Kapitel der amerikanischen Geschichte auslote.

 

Deserteure auf dem Kriegspfad

"Die ursprüngliche Story von "Inglourious Basterds" war viel umfangreicher als die, die schließlich im fertigen Film zu sehen war", sagt der Regisseur. "Es gab noch einen Handlungsstrang, der einen wilden Haufen schwarzer Soldaten im Mittelpunkt hatte." Diese Story will Quentin Tarantino seinen Fans nicht vorenthalten: "Sie werden von der US Army mies behandelt und rasten aus. So wie Lt. Aldo Raines und die "Basterds" eine Art 'Apache Guerilla' bilden, zieht die schwarze Truppe auf einen 'Apache Kriegspfad', tötet jede Menge weiße Soldaten und Offiziere und versucht, sich in die Schweiz durchzuschlagen." Den Großteil dieser Geschichte hat Quentin Tarantino bereits zu Papier gebracht. "It's ready to go", sagt er, "und das wird der dritte Teil meiner Trilogie. Der Titel soll 'Killer Crow' oder so ähnlich lauten.



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