Kino

Quentin Tarantino: Drehbuch-Klage abgelehnt

Mit Star-Regisseur Quentin Tarantino ist derzeit nicht gut Kirschen Essen. Weil der Plot seines neusten Drehbuches durchsickerte, zog er vor Gericht.

Quentin Tarantino
Quentin Tarantino (Getty Images) Getty Images

Wegen der Verbreitung von Insider-Informationen verklagte Quentin Tarantino ein Online-Portal auf Schadensersatz in Millionenhöhe. Seine Klage wurde vom Gericht nun abgelehnt.
 
Es sollte sein nächster großer Kino-Erfolg werden, doch noch bevor die Dreharbeiten zu Tarantinos "The Hateful Eight" überhaupt begonnen hatten, brach der 51-Jährige das Western-Projekt ab. Grund hierfür war die Veröffentlichung von Details aus dem geheimen Drehbuch.
 
Im Frühjahr 2014 erfuhr der Regisseur von dem Leak. In einem Interview betonte er damals, das Drehbuch an lediglich drei Leute weitergegeben zu haben. Quentin Tarantino zog harte Konsequenzen: Nachdem er zunächst alle Arbeiten am Film auf Eis legte, verklagte er das Portal "Gawker Media", auf dem die Informationen veröffentlicht wurden.
 
Laut den Richtern, konnte Tarantino allerdings keine Urheberrechtsverletzung nachweisen. Bis zum 1. Mai hat der Regisseur nun Zeit eine überarbeitete Version der Klage einzureichen.
 
Unterdessen gibt es wohl noch Hoffnung auf eine mögliche Umsetzung des Projektes. Bei einer Drehbuch-Lesung lies Tarantino verlauten, die Arbeiten könnten mit einer neuen noch unbekannten Version des Skripts möglicherweise wieder aufgenommen werden.

Das könnte Sie auch interessieren
TV Movie empfiehlt
Weihnachtsaktion!
14 Monate Lesevergnügen verschenken - nur 12 Monate zahlen! Das Abo endet automatisch - keine Kündigung notwendig!