Kino

Quentin Tarantino begräbt "Kill Bill 3"

Während der Promotour zu "Django Unchained" verkündete Quentin Tarantino das mögliche Ende der "Kill Bill"-Reihe. Momentan hat er mehr Lust auf Neues.

"My name is Buck and I'm here to fuck" - ja, an den perversen Krankenpfleger aus "Kill Bill Vol. 1" samt Aufreißermobil "Pussy Wagon" kann sich jeder erinnern, der Quentin Tarantinos Rachefeldzug der Ein-Frau-Armee "Die Braut" gesehen hat. Nur zu dumm für den Bastard, dass sein Opfer aus dem Koma erwachte und sich an ihm fürchterlich rächte. Insgeheim hegten Tarantino-Fans die Hoffnung auf ein weiteres Leinwand-Rendezvous mit der schlagkräftigen Lady in "Kill Bill Vol. 3". Zumal der Regie-Meister nach "Kill Bill Vol. 2" in der Öffentlichkeit mit der Handlung eines weiteren Teils kokettierte. Die Braut würde es darin mit zwei durchgeknallten Busenwundern zu tun bekommen, die im Kampf gegen sie beide Arme und Augen verloren hatten.

 

Quentin hatte den Plot für "Kill Bill Vol. 3" bereits im Kasten

Auch für "Kill Bill 4" hatte Quentin Tarantino bereits eine Geschichte parat. Er stellte sich vor, dass im vierten Teil die Töchter von Beatrix Kiddo und Vernita Green Jagd auf die Braut machen würden um den Tod ihrer Mütter zu rächen. Mittlerweile scheint Tarantino seine Pläne verworfen zu haben. Während der Promotour zu "Django Unchained" ließ er wissen: "Ich weiß nicht, ob es jemals 'Kill Bill Vol. 3' geben wird. Wir werden es sehen. Möglicherweise aber nicht." Das würde sich mit einer Aussage decken, die der Filmemacher kürzlich geäußert hat. Quentin Tarantino wird sich wahrscheinlich nach seinem zehnten Film aus der Filmindustrie zurückziehen. Bislang hat er acht Werke auf seinem Konto stehen. Als neunte Herausforderung liebäugelt Quentin mit einem Gangsterfilm, der in den 30er Jahren spielt. Darum ist es wahrscheinlicher, dass der 49-Jährige zum Abschluss eine neue Geschichte entwickelt als sich auf ausgetretenen Pfaden zu bewegen.



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