Fernsehen

ProSiebenSat.1 verkürzt die „Millionärswahl“ radikal

Ein Satz mit "x" - das war wohl nix! Die ProSiebenSat.1 „Millionärswahl“ ist so dermaßen gefloppt, dass man nun die Notbremse gezogen hat. Die Show wurde auf zwei noch ausstehende Sendungen gekürzt.

Jeannine Michaelsen und Elton moderieren die Show.
Jeannine Michaelsen und Elton moderieren die Show. (Gettyimages) Foto: Gettyimages

Es sollte die neue große Show von ProSiebenSat.1 werden, doch die "Millionärswahl" entpuppte sich als richtige Pleite. Bereits zum Auftakt der Show musste der Sender mieserbale Quoten wegstecken. Nur 1,89 Millionen Zuschauer verfolgten die Premiere am Donnerstagabend. Einen Tag darauf schauten nur unter einer Million Leute zu - ein richtiges Quotendisaster für ProSiebenSat.1. Nun zog man kurzerhand die Notbremse und entschied sich dazu, die Show radikal zu verkürzen. Das bestätigte der Sender dem Medienportal "dwdl.de".

Neben den schlechten Quoten sorgte noch ein fragwürdiges Votingsystem für viel Kritik an der Show. Denn durch die finale Abstimmung der Studio-Kandidaten wurde das Voting der TV-Zuschauer und der Internet-Community komplett auf den Kopf gestellt. Zwar änderte man noch zur zweiten Sendung am Freitag das Abstimmungsverfahren, aber die Sendung hatte zu diesem Zeitpunkt schon verloren.

Am kommenden Samstag - statt Donnerstag - zeigt ProSieben nun alle im Wettbewerb verbliebenen 35 Kandidaten im Schnelldurchlauf. Sie Sendung wurde vorsichtshalber auf 22.15 Uhr verschoben. Eine Woche darauf, am 25. Januar, gibt es dann bei ProSieben das Liev-Show-Finale. Sat.1 wird die Show demnach gar nicht mehr im Programm zeigen. Die beiden ausstehenden Folgen laufen nach neuem Plan in direkter Konkurrent zum RTL-Dschungelcamp. Die Show wird es also auch in ihrer Endphase schwer haben. Auf den ursprünglichen Sendeplätzen zeigen ProSieben und Sat.1 als Ersatz Hollywood-Film.



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