Fernsehen

„Promis unter Palmen“-Calvin Kleinen rechnet ab | Song mithilfe von Prinz Marcus von Anhalt

„LEOPARD“ heißt die neue Single von „Promis unter Palmen“-Kandidat Calvin Kleinen. Auch Prinz Marcus von Anhalt hatte seine Finger im Spiel. Wenig verwunderlich also, was dabei herauskam…

Promis unter Palmen Calvin Kleinen
Calvin Kleinen versucht sich als Rapper und disst seine Showbiz-Kolleg*innen. Foto: Sat.1

Kurzzeitig war Calvin Kleinen von der (medialen) Bildfläche verschwunden. Nach einem skandalösen Staffelauftakt von „Promis unter Palmen“ stellten einige Kandidat*innen ihre Instagram-Profile auf private Accounts um. Homophobie und Sexismus aus dem Mund von Marcus von Anhalt löste große Empörung beim Publikum aus und führte dazu, dass Sat.1 aktuell alle weiteren Folgen der Staffel erneut auf ihre Sendetauglichkeit überprüft.

Calvin dürfte von dem Streit kaum etwas mitbekommen haben, er zeigte sich in Folge 1 dauerbetrunken, wofür er sich im Nachhinein immerhin entschuldigte. Zurück auf Instagram kündigt er am Freitag das Erscheinen seiner Single „LEOPARD“ an. „Ballert das Ding auf DAUERSCHLEIFE! Meine Meinung zu vielen Influencern und TV–Teilnehmern“, schreibt er. Er bedankt sich bei Prinz Marcus von Anhalt für die Hilfe bei der Location und dem Bereitstellen der Autos für das Musikvideo. Von dessen Aussagen versucht er sich zu distanzieren: „PS: Für mich sind alle Menschen auf dieser Welt gleich viel wert und ich würde niemanden wegen seiner Nationalität, Hautfarbe, Religion oder Sexualität diskriminieren.“

 

Calvin Kleinen: Krasse Zeilen in seinem Song „LEOPARD“

Schnelle Autos, Frauen im Bikini und exotische Tiere. Calvin dachte sich wohl bei der Frage, wie viel Klischee er in seinem Video haben wollte: JA! „Ich liebe das Meer und ich liebe Affären. Ich bin nicht arrogant, doch ich liebe mich sehr“, schwärmt er in der ersten Strophe von sich selbst und zeigt seine Muskeln in die Kamera.

Dann rechnet er mit seinen Kolleg*innen ab. Nennt TV-Teilnehmer*innen und Influencer*innen „fake“. „Lachen in die Kamera freundlich und korrekt. Doch behandeln alle Leute unter sich wie Dreck“, rappt er später. Aber er setzt noch einen drauf: „Reichweiten hochdrücken für ein paar Booty-Pics. Dann regst du dich auf, weil du nur Bilder vom Pi**el kriegst? Und jeder darauf wi*t, ist doch so sorry.“

Diese Zeilen lassen aufhorchen. Nicht etwa durch ihre poetische Komplexität, sondern ihren sexistischen Inhalt. Das Verschicken von Dick-Pics, also einem Penisbild, fällt sogar laut Paragraph 184 des Strafgesetzbuchs unter die Verbreitung pornografischer Schriften und zählt daher als Straftat.

 

 

 

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