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Prinz Harry: Lange Haftstrafe nach Nazi-Drohung

Vier Jahre und drei Monate muss ein Londoner nun ein in Leeds lebender 19-Jähriger ins Gefängnis - weil er Prinz Harry mit rassistischen Äußerungen beschimpfte und bedrohte.

Prinz Harry: Lange Haftstrafe nach Nazi-Drohung
Nach Nazi-Äußerungen gegenüber Prinz Harry wurde ein 19-Jähriger nun zu mehreren Jahren Gefängnis verurteilt. Getty Images

Für viele Royal-Fans gelten Meghan Markle und Prinz Harry als DAS Traumpaar des europäischen Adels, deren Herz die Geburt des kleinen Archie noch einmal hat höher schlagen lassen.

Doch nicht jeder scheint von der Verbindung der Eheleute begeistert. So war Meghan Markle aufgrund ihrer Hautfarbe seit Bekanntwerden ihrer Beziehung zu dem britischen Prinzen bereits mehrfach rassistischen Beleidigungen ausgesetzt, sodass sich der Kensington Palast gezwungen sah, das Thema auf Twitter anzusprechen. Zuletzt wurde sogar der kleine Archie Opfer bösartiger Kommentare.

Besonders radikal ging der gebürtige Pole Michal S. vor, der vor etwa zehn Jahren nach Großbritannien auswanderte. Der 19-Jährige schrieb im Sommer 2018 im Onlinedienst "Gab" kurz nach der Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle an den Royal: "Man sieht sich, Rassen-Verräter." Dazu verschickte er das Bild eines blutverschmierten Hakenkreuzes sowie einer Collage, auf der Prinz Harry mit einer Knarre am Kopf zu sehen ist.

 

Prinz Harry: Lange Haftstrafe nach Nazi-Drohung

Das hat nun Konsequenzen: Ein Londoner Gericht verurteilte den jungen Mann zu vier Jahren und drei Monaten Haft, nachdem sich dieser der Anstachelung zu Terrorismus sowie des Besitzes von terroristischem Material schuldig bekannt hatte. Bei der Durchsuchung von S. Wohnung hatten Ermittler unter anderem ein Handbuch von Al-Kaida sichergestellt sowie ein Widerstandshandbuch für weiße Rassisten. 

Neben S. muss auch ein 18-Jähriger hinter Gitter, der an den Chats ebenfalls teilgenommen hatte. Er wird für 18 Monate einsitzen.

Die Statements der zwei Angelagten seien "abstoßend ebenso wie kriminell wegen ihrer klaren Absicht, terroristische Taten zu unterstützen", bekundete Richterin Rebecca Poulet. Die Männer hätten zu "schrecklichen Gewaltakten" aufgerufen, "aus Gründen, die niemals von irgendeinem redlichen Individuum verstanden werden können."

 

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