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Prinz Harry: Er wäre fast gestorben!

Prinz Harry: Er wäre fast gestorben!
Prinz Harry diente 10 Jahre lang als Armeeoffizier. Foto: Getty Images

Momentan gehört Prinz Harry wohl zu den glücklichsten Menschen auf der Welt. Der Royal wird in zwei Monaten seine große Liebe Meghan Markle heiraten. Doch der Prinz hat in seinem Leben auch schon schlimme Zeiten durchstehen müssen.

 

Prinz Harry: Gefährlicher Einsatz in Afghanistan

10 Jahre lang diente Prinz Harry als Armeeoffizier und war dadurch auch in Afghanistan stationiert. 2007 wurde er als Teil der britischen Gardekavallerie in der Helmand Provinz eingesetzt, einem besonders gefährlichen und umkämpften Gebiet in Afghanistan.

Eine neue Biographie, die von seiner Zeit dort erzählt, enthüllt jetzt, dass Prinz Harry 2007 nur knapp dem Tod entkam. In seiner Zeit in dem Kriegsgebiet war er die meiste Zeit in dem Bereich um Garmsir nahe der Grenze zu Pakistan, der laut des kommandierenden Offiziers Mark Millford "so gefährlich wie nur möglich" war. 

Prinz Harry hatte die Aufgabe mit einem Laptop nach Truppenbewegungen oder Anzeichen von Körperwärme Ausschau zu halten, um die Position der Taliban zu ermitteln. Seine Zeit bei der Army bedeutete für den Prinzen eine Befreiung von der Überwachung, der er in England ausgesetzt war.

 

Er entging nur knapp dem Tod 

Gleichzeitig begab er sich mit seinem Einsatz aber auch in unglaubliche Gefahr und hätte seinen Mut fast mit dem Leben bezahlt. Wie Captain Dickon Leigh-Wood in der Biographie berichtete, wäre der Prinz mit seiner Truppe fast über eine Sprengladung gefahren.

Nur durch Zufall entdeckte eine Gruppe die drohende Gefahr. "Die vorherigen Fahrzeuge, darunter Harrys, verfehlten die Druckplatte der IED um circa sechs Zoll [rund 15 cm, Anm. d. Red.]. Wäre einer von uns darüber gefahren, wäre das Spiel aus gewesen", berichtet der Captain.

 

Die Army spielt in seinem Leben eine große Rolle

Prinz Harrys Einsatz war nicht nur gefährlich, sondern auch extrem kräftezerrend. In der Nacht sanken die Temperaturen teilweise auf -26 Grad. "Ich habe noch nie gehört, wie er sich beklagt", so der Captain weiter. Auch nach seinem Einsatz hat der Royal die Verbindungen zur Army gehalten und setzt sich für Veteranen ein.

So rief er beispielsweise die "Invictus Games" ins Leben, eine internationale paralympische Multisport-Meisterschaft, die die Rehabilitation verwundeter Veteranen unterstützt. Auf den letzten "Invictus Games" hatte Harry seinen ersten öffentlichen Auftritt mit seiner Verlobten Meghan Markle und zeigte damit, dass das Militär nach wie vor Teil seines Lebens ist. 

 
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