Fernsehen

"Potter"-Regisseur macht "Scarface"-Reboot

"Scarface" ist Kinokult - und eine Neuverfilmung somit für jeden Regisseur ein Tanz auf dem Vulkan. David Yates will dennoch sein Glück versuchen

In Hollywood feilt man ja seit geraumer Zeit an einem Update des Gangsterfilm-Klassikers "Scarface", der 1932 mit Paul Muni und 1982 mit Al Pacino in der Hauptrolle verfilmt wurde. Vor allem letztere Version, bei der Brian de Palma Regie führte, schrieb Filmgeschichte.

Al Pacinos wuchtige Darstellung des gewaltbereiten Mobster-Aufsteigers Tony Montana machte diesen zu einer Ikone des Films und darüber hinaus im Laufe der Jahre zum festen Bestandteil der Popkultur. Und was folgt nach Hollywood-Logik aus einem so großen Erfolg? Natürlich die dringende Notwendigkeit einer Neuauflage. Allerdings haben doch erstaunlich viele Kreativkünstler so viel Respekt oder zumindest Selbsterhaltungstrieb, dass sie um solche Projekte eine weitläufigen Bogen schlagen.

Nun hat sich aber dennoch ein geeigneter - oder zumindest williger Mann für den Regiestuhl gefunden: Der britische Filmemacher David Yates soll sich des Mafiastoffs annehmen. Yates machte sich vor allem einen Namen als Regisseur der letzten vier "Harry Potter"-Filme und inszenierte großartige TV-Projekte wie "Mord auf Seite eins" oder "G8 auf Wolke Sieben".

Alles keine Zauberei


Das Reboot soll jedoch weder Sequel noch Neuverfilmung sein. Dennoch wird sich auch das Drehbuch des Updates um einen Immigranten drehen, der den American Dream leben will, dabei jedoch schnell in kriminelle Machenschaften verwickelt wird. Zuletzt saß Paul Attanasio, kreativer Geist hinter der immens erfolgreichen TV-Serie "Dr. House", über dem Skript - das vor den seinigen bereits durch


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