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"Polizeiruf 110"-Star Michaela May: „Ich komme dem Tod immer näher“

Michaela May gehört zu Deutschlands bekanntesten TV-Gesichtern. In einem bewegenden Interview sprach sie nun über das Sterben – für viele ein regelrechtes Tabu-Thema.

"Polizeiruf 110"-Star Michaela May über den Tod und das Sterben
"Polizeiruf 110"-Star Michaela May: „Ich komme dem Tod immer näher“. Foto: Philipp Guelland/Getty Images

Kürzlich war Michaela May im ZDF-Film „So einfach stirbt man nicht“ zu sehen, einem Ensemblefilm, der „von einem tragikomischen Familientreffen [erzählt], bei dem es um Abschiede, Enthüllungen, einen uralten Olivenhain und die Dinge geht, die am Ende zählen“ handelt, wie es das ZDF selbst ausdrückt.

Im Zentrum der Handlung: Kurt Lehmann (Michael Gwisdek), dessen Leben nach einem Herzinfarkt am seidenen Faden hängt. Schnell reist seine Familie nach Mallorca, wo sich das Unglück ereignet hat. Die drei Töchter Lotte (Ursula Karven), Steffi (Anja Schiffel) und Rebecca (Sandra Borgmann) wollen sich jedoch nicht nur von Kurt verabschieden – auch das stattliche Erbe spielt bei ihrem Besuch eine Rolle.

Auch Kurts Ehefrau Renate (Michaela May) glaubt, Abschied nehmen zu müssen und verrät Kurt, der im Koma liegt, endlich ein lange gehütetes Geheimnis: Rebecca, die jüngste Tochter des Ehepaars, ist gar nicht von Kurt.

Doch die Ereignisse nehmen eine überraschende Wendung, als Kurt plötzlich quietschfidel aus dem Koma erwacht, sich an alles erinnern kann, was ihm seine Familie in der Zwischenzeit zugeraunt hat und sein Leben im Anschluss um 180 Grad verändert.

 

Michaela May über ein sensibles Thema

„Bild.de“ traf Michaela May anlässlich des Films zum Interview und sprach mit der Schauspielerin über das Thema Tod. Dabei enthüllte die 67-Jährige, dass sie sich immer mehr mit dem Sterben beschäftigt, nicht zuletzt, da sie ihre Mutter Anneliese Anfang diesen Jahren verloren hat. „[…] Ich beschäftige mich natürlich mit meinem Tod und überlege mir, wie ich beerdigt werden will. Ich habe auch eine Patientenverfügung. Mein Testament habe ich nach der Trennung von meinem ersten Mann gemacht. Ich wollte meinen neuen Lebensgefährten in mein Vermächtnis aufnehmen. Doch letztendlich ist mein Vermächtnis das, was ich den Menschen zu Lebzeiten gegeben habe“, so May. Ihre eigene Beerdigung habe sie allerdings noch nicht geplant. Am Staffel- oder Ammersee die letzte Ruhe zu finden, sei ein schöner Gedanke, doch letztlich sei es ihr „wurscht“. Das Gefühl, dem Tod immer näherzukommen, sei jedoch da.

Die Schauspielerin, die nicht nur in vielen ihrer TV-Rollen viel Lebensfreude versprüht, beschäftigt sich aber natürlich nicht 24/7 mit dem Thema Sterben. Stattdessen konzentriert sie sich lieber auf das Leben und die Liebe, immerhin ist sie mit 67 Jahren ja noch fit und aktiv.

„Ich liebe heute tiefer, glaube ich“, so May gegenüber „Bild.de“, „ich schätze die Augenblicke und den Moment in der Zweisamkeit in meinem Alter mehr. Ich weiß es auch mehr zu schätzen, was es bedeutet, zusammen zu sein. Und wir gehen vielleicht auch sorgfältiger, nein, achtsamer und milder miteinander um.“ Das liege auch daran, dass sie wisse, „dass es jederzeit so schnell zu Ende sein kann. Das Leben. Wie in unserem Film. Das macht die Zeit miteinander kostbarer.“

„So einfach stirbt man nicht“ steht nach wie vor in der ZDF-Mediathek zur Verfügung.

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