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Polit-Serie "House of Cards" geht in die dritte Runde

Die erfolgreiche Webserie "House of Cards" mit Hollywood-Star Kevin Spacey soll fortgeführt werden. Die Produktionsfirma Netflix bestätigte die Verlängerung um eine dritte Staffel.

Frank Underwood (Kevin Spacey) mit seiner Frau Claire (Robin Wright)
Frank Underwood (Kevin Spacey) mit seiner Frau Claire (Robin Wright)

Noch vor Beginn der zweiten Staffel von "House of Cards" äußern sich die Serienschöpfer über die Zukunft des neuen Formats. Die Polit-Serie soll auch weiterhin fortgesetzt werden.
 
Der Webseite von Deadline Hollywood zufolge, hatte die zuständige Produktionsfirma Netflix bisher lediglich zwei Staffeln bestellt. Bereits im Oktober letzten Jahres verkündigte Netflix-Chef Ted Sarandos allerdings: "Natürlich ist es unsere Absicht die Serie weiterlaufen zu lassen. 26 Folgen waren vereinbart, es war nie unsere Absicht nur zwei Staffeln zu senden."
 
Dank des durchschlagenden Erfolgs in den USA, darf Hauptdarsteller Kevin Spacey also auch weiterhin in die Rolle des skrupellosen Kongressabgeordneten Frank Underwood schlüpfen. Zusammen mit seiner Frau Claire (Robin Wright) versucht sich Underwood durch Intrigen und die richtige Taktik eine mächtige Stellung im Weißen Haus zu sichern.
 
Obwohl sich Netflix mit der Webserie auf neues Terrain begab, da eine Ausstrahlung lediglich per Streaming im Internet erfolgte, hat sich "House of Cards" seit der Erstausstrahlung am 13. Februar einen Namen gemacht. Unter anderem durften sich die Produzenten über drei Emmys freuen und Robin Wright nahm einen Golden Globe als "Beste Seriendarstellerin in der Kategorie Drama" mit nach Hause.
 
In Deutschland hingegen tut sich das amerikanische Format eher schwer. Sat.1 probierte sein Glück mit der Ausstrahlung der ersten Staffel im Herbst 2013. Wegen der niedrigen Quote (6,8 Prozent) wurde die Serie schließlich ins Nachtprogramm ausgelagert, die letzten sechs Folgen zeigte der Sender an einem Stück.
 
In den USA startet die zweite Staffel "House of Cards" am 14. Februar. Vielleicht findet sich anschließend auch ein deutscher Sendung, der dem Format eine weitere Chance ermöglicht.
 

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