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"Pittiplatsch" bekommt neue Folgen! Aber wer oder was ist das eigentlich?

"Unser Sandmännchen" wird 60! Im November feiert die Kultfigur sein Jubiläum. Dem zu Ehren wird es auch neue Folgen von Pittiplatsch geben. 

"Pittiplatsch" kommt mit neuen Folgen zurück!
"Pittiplatsch" kommt im November 2019 mit neuen Folgen zurück ins Fernsehen! © rbb media/Manfred Müller

Ist das seltsame kleine, braune Dingsda ein Kastanienmännchen? Ein Kackbällchen mit Augen? Oder doch ein Außerirdischer? Lange habe ich nicht mehr an Pittiplatsch gedacht. Als Kind war mir das mehr oder weniger egal, solange meine Schwester und ich nur vor der Mattscheibe geparkt wurden und über Pittiplatschs unterhaltsame Streiche und Schnatterinchen, das den rüpelhaften Hund Moppi mit einem entsetzten "Aber Moppi, nacknack" zur Raison rief, giggeln konnten.

Sandmännchen und Gerhard Behrendt
Gerhard Behrendt, Schöpfer des Fernsehsandmännchens. © RBB

Doch nun komme ich um diese Frage wohl nicht mehr herum. Denn das Sandmännchen, die älteste Kinderfernsehsendung, die bis heute produziert wird, feiert am 22. November seinen 60. Geburtstag und der rbb, MDR und NDR planen ein buntes Rahmenprogramm rund ums Jubiläum. So soll es neben einer neuen, siebenteiligen Sandmannreihe vom kleinen Drachen "Kalle Kuchenzahn" (ab 18. Januar) und einer lebensgroßen "Sandmännchen"-Figur vor dem Berliner Fernsehturm als besondere Überraschung zum ersten Mal seit 1991 wieder 13 neue Folgen von "Pittiplatsch" geben! Anlass genug also, um sich zu fragen: Wer oder was ist Pittiplatsch genau?

 

"Pittiplatsch": Neue Folgen im November

Pittiplatsch
Schnatterinchen, Pittiplatsch und Moppi melden sich mit neuen Abenteuern zurück!          © rbb media/Manfred Müller

Auf der offiziellen Webseite des Sandmanns werde ich fündig: Im Juni 1962 war "der kleine Kobold" zum ersten Mal im "Abendgruß" im Rahmen von "Unser Sandmännchen" zu sehen. Geführt und gesprochen wurde die Puppenfigur des Deutschen Fernsehfunks der DDR (DFF) von Heinz Schröder. Nach zwei Folgen wurde sie allerdings wieder aus der Sendung genommen, weil einige Pädagogen befürchteten, dass die jungen Zuschauer durch Pittiplatsch nur auf dumme Ideen kommen könnten.

Ein Fehler, wie sich bald herausstellte, denn nach etlichen Protesten nahmen die Macher Pitti - optisch wie verbal etwas verändert - an Weihnachten 1962 wieder in den "Abendgruß" auf. Bis der DFF 1991 eingestellt wurde, liefen etwa 2.000 Abendsendungen mit Pitti, Schnatterinchen und Moppi. 

Im November werden wir die neuen "Pittiplatsch"-Abenteuer dann im Fernsehen schauen können. Vielleicht kann ich meine Eltern ja überreden, meine Schwester und mich wieder vor dem Fernseher zu parken...

 

von Sophie Piper 



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