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Per Haftbefehl gesucht: Attila Hildmann soll in die Türkei geflüchtet sein

Gegen den Verschwörungstheoretiker Attila Hildmann liegt ein Haftbefehl vor. Doch von ihm fehlte bis heute jede Spur.

Attila Hildmann festgenommen
Gegen Attila Hildmann liegen mehr als 1000 Anzeigen bei der Berliner Staatsanwaltschaft vor. Foto: imago images / Future Image

Laut der Generalstaatsanwaltschaft soll sich Attila Hildmann in der Türkei aufhalten, teilte sie am Donnerstag, 25. März, mit, wie "Bild" berichtet. Der Haftbefehl gegen ihn wurde erlassen wegen des dringenden Verdachts der Volksverhetzung, der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

Dass die Vollstreckung des Haftbefehls zeitnah erfolgt, damit rechnet die Generalstaatsanwaltschaft Berlin nicht, wie es in einem Post auf Twitter heißt. Der genaue Aufenthaltsort von Attila Hildmann sei weiterhin nicht bekannt.

 

Attila Hildmann: Staatsanwaltschaft sah damals schon Fluchtgefahr

Schon vor einem Monat stand das Haus des 39-Jährigen zum Verkauf. Beim Auszug war Hildmann allerdings nicht dabei. Laut einer Messenger-Nachricht soll er sich zu diesem Zeitpunkt im „Urlaub“ befunden haben.

Die Staatsanwaltschaft ging schon damals von einer möglichen Fluchtgefahr aus. Um genau das zu vermeiden, sollte der Haftbefehl schon vor einigen Wochen vollstreckt werden, doch da befand sich der Corona-Leugner wohl schon auf der Flucht in Richtung Türkei.

Bei der Staatsanwaltschaft liegen momentan mehr als 1000 Anzeigen gegen ihn wegen Volksverhetzung und Beleidigung vor. Jede einzelne davon muss überprüft werden.

 


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