Kino

Paul Walkers Tod verteuert "Fast 7" um 50 Mio. Dollar

Obwohl die Brüder des verunglückten Superstars einspringen, explodieren bei "Fast and Furious 7" die Kosten.

Paul Walkers Tod verteuert "Fast 7" um 50 Mio. Dollar
Paul Walkers Tod verteuert "Fast 7" um 50 Mio. Dollar (Vin Diesel) Vin Diesel

Die Fotos zeigen eine Drehpause an einem ganz normalen Filmset. Es gilt, die letzten Szenen für "Fast and Furious 7" in den Kasten zu bekommen. Unheimlich: Der am 30. November 2013 tödlich verunglückte Paul Walker ist gleich zweimal zwischen seinen Kollegen Vin Dieselund Michelle Rodriguez zu sehen. Tatsächlich sind es Cody und Caleb Walker, die für ihren Bruder Paul einspringen. Peter Jacksons Special Effects-Schmiede WETA wird aus ihren und alten Aufnahmen Paul Walkers neue Bilder erzeugen, mit denen der Film fertiggestellt werden kann. Unter anderem dieser Kunstgriff sorgt allerdings dafür, dass "Fast 7" um eine gewaltige Summe teurer wird, als ursprünglich geplant. Statt 200 Millionen Dollar stehen jetzt 250 Millionen auf der Uhr. Die Leistungen von WETA haben ihren Preis, außerdem müssen all die anderen Schauspieler für einen weiteren Monat bezahlt werden. Hinzu kommen die Gehälter aller an der Produktion beteiligten Mitarbeiter, deren Verträge in den vergangenen sechs Monaten, in denen die Produktion angehalten war, weiterliefen.

 

Rekordsumme in der Geschichte Hollywoods

Für das Studio Universal Pictures allerdings ist das leicht zu verschmerzen, denn zum einen darf es für "Fast & Furious 7" ein Einspielergebnis von mindestens einer Milliarde Dollar erwarten und zum anderen werden die 50 Extramillionen ohnehin von der Versicherung getragen, die für die Produktion abgeschlossen wurde. Die bezahlte schon mal 250.000 Dollar pro Tag, als es bei einer Big Budget-Produktion zu Komplikationen kam. Dennoch ist die nun anfallende Summe ein Rekord in der Geschichte Hollywoods und dabei immer noch ein guter Deal für die Versicherung. Hätte das bisher gedrehte Material nicht verwendet werden können, wäre das bisher verbratene Budget von 150 Millionen Dollar als Schadenssumme fällig geworden. Dank des Einsatzes der Walker-Brüder musste nun noch nicht einmal das Drehbuch umgeschrieben werden. Allerdings verlangen die Trickser von WETA für jede ihrer Szenen drei zusätzliche synchronisierte Kameras. Mit dem so gewonnenen Material kann der Superstar dann für seinen letzten Film noch einmal am Computer zum Leben erweckt werden. "Fast 7" kommt am 10. April 2015 in unsere Kinos. Im Web finden Sie die Bilder zu "Fast & Furious 7" unter: http://www.worstpreviews.com/images/headlines/temp/temp4936.jpg



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