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"Paris, Texas"-Schauspieler Harry Dean Stanton ist gestorben

Harry Dean Stanton
Harry Dean Stanton gehörte zu den vielseitigsten Nebendarstellern in Hollywood. Foto: Getty Images

Er zählte zu den bekanntesten und vielseitigsten Nebendarstellern in Hollywood! Jetzt ist Harry Dean Stanton im Alter von 91 Jahren gestorben

Seinem Agenten zufolge starb der Schauspieler Harry Dean Stanton am vergangenen Freitag im Alter von 91 Jahren in einem Krankenhaus in Los Angeles. 
Im Laufe seiner Karriere spielte er in mehr als 60 Spielfilmen und TV-Serien mit. Meist verkörperte er die Rolle eines eigenbrötlerischen Außenseiters oder Gangsters. Er stand bis zuletzt vor der Kamera. Seinen letzten Auftritt hatte er noch in diesem Jahr in der TV-Serie „Twin Peaks“

 

Mit seiner Rolle in „Paris, Texas“ gelang ihm der Durchbruch

Stanton begann seine Schauspielkarriere in den fünfziger Jahren. Zunächst hatte er kleinere Nebenrollen in Westernfilmen. Durch seine vielseitigen Rollen ergatterte er in den 80er Jahren bereits Auftritte in größeren Produktionen wie „Alien“ oder „Die Klapperschlange“. 
Der Durchbruch gelang ihm jedoch 1984 mit einer seiner wenigen Hauptrollen. In Wim Wenders‘ Film „Paris, Texas“ spielte er einen geheimnisvoll, verwirrten Vater, der durch die Wüste irrt und später doch noch zurück in die Stadt findet. 
Nach diesem Auftritt gelang es ihm weitere namenhafte Regisseure von seinem Talent zu überzeugen, sodass er in den folgenden Jahren beispielsweise mit David Lynch oder Martin Scorcese drehte. Rollen in den Filmen „Der Pate II“, „Pretty in Pink“ oder „Die letzte Versuchung Christi“ zählen zu seinen Bekanntesten. 
2012 hatte er einen weiteren kurzen Auftritt in „The Avengers“, wo er einen Wachmann verkörperte. 

In Hollywood galt er als angesehener Charakterdarsteller, wenn auch für seine Nebenrollen bekannt. Olivia Wilde und Regisseur David Lynch äußerten Beileidsbekundungen via Twitter, um sich von diesem „großartigen Schauspieler und fantastischen Menschen“ zu verabschieden. 

Im Video seht ihr, von welchen Stars wir uns 2017 noch verabschieden mussten:

 


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