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„Outlander“-Überraschung: Autorin Diana Gabaldon enthüllt sensationelles Geheimnis

Outlander“: Echte Fans kennen jedes Detail über ihre Lieblingsserie. Doch dieses nun von Diana Gabaldon enthüllte Geheimnis hätte sicher niemand erraten.

„Outlander“: Caitroina Balfe und Sam Heughan als Claire Fraser und Jamie Fraser
„Outlander“-Überraschung: Autorin Diana Gabaldon enthüllt Geheimnis Bild: Starz

Eine Welt ohne „Outlander“ ist für viele Fans unvorstellbar. Doch laut Diana Gabaldon hätte es ihr Buch und die Serie beinah nie gegeben. Das enthüllte die Autorin kürzlich in einem „PBS“-Interview.

„Als ich begann 'Outlander' zu schreiben, war das lediglich zu Übungs-Zwecken. Ich wusste, dass ich eine Roman-Autorin sein wollte, aber ich wusste nicht, wie das geht. Also entschied ich, dass der beste Weg es zu lernen darin besteht, einfach ein Buch zu schreiben. 'Outlander' war also nur eine Übung. Ich hatte nie vor, es jemandem zu zeigen, also war es auch egal, was ich damit tat. Ich brauchte kein Genre, also verwendete ich alles, was mir gefiel. Ich lese seit ich 3 Jahre alt bin. Ich mochte also eine Menge Zeug und das verwendete ich.“

Eingefleischte „Outlander“-Fans werden bei diesen Worten ungläubig die Augen aufreißen. „Outlander“ war bloß eine Schreib-Übung? Und sollte nie veröffentlicht werden?

Glück, dass alles anders kam, als Diana Gabaldon vorerst angenommen hatte.

1988, als das Internet noch eine absolute Randerscheinung war, machte sich Dabaldon das Medium bereits zu Nutzen. In einem Forum namens „Literary Forum“ auf „CompuServe“ habe sie sich mit anderen Literatur-Begeisterten und Autoren ausgetauscht, so die Autorin.

Dann der Moment, der alles ins Rollen brauchte: Um einem Mann näherzubringen, wie es sich anfühle, schwanger zu sein, veröffentlichte Gabaldon einen Auszug ihres „Übungs-Buchs“, das Fans heute unter dem Titel „Outlander“ kenne. Die Resonanz sei überwältigend gewesen, so die heutige Bestseller-Autorin.

Daraufhin habe man sie an ihren späteren Agenten empfohlen. Dem habe sie vorerst verschwiegen, dass es sich bei ihrem Roman um ein unfertiges Werk handelte, so Gabaldon.

Dann der Durchbruch: „Er rief mich zurück und ich hätte beinah einen Herzinfarkt bekommen als er sagte, er wolle meine Auszüge lesen. Also stellte ich hastig 26 Seiten zusammen, auf denen ich alles zusammenfasste, was ich über den Verlauf des Romans zu wissen glaubte und schickte es ihm [...] und er nahm sich meiner an.“

Als der Roman fertiggestellt war, schlug er ein wie eine Bombe. „Er schickte es an fünf Herausgeber […]. Innerhalb von vier Tagen meldeten sich drei davon zurück und wollten es kaufen.“

Dass wir den Roman „Outlander“ heute kaufen können und gefesselt vor dem Fernseher sitzen, wenn die darauf basierende Starz-Serie über die Bildschirme flimmert, verdanken wir also einer Verkettung von Zufällen.

Mit Sam Heughan in der Hauptrolle ist Gabaldon übrigens äußerst zufrieden: „Als ich [Heughans] Casting-Tape sah, wusste ich nicht, was auf mich zukam. Er erschien und fünf Sekunden später sagte ich, 'Er sieht überhaupt nicht auf wie auf seinen Fotos. Er sieht gut aus.' Nochmal fünf Sekunden später war er verschwunden und alles was ich sah war Jamie Fraser.“

 


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