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„Outlander“: Herausgeschnitten! Fan-Enttäuschung wegen fehlender Szenen

Wer die Romane kennt, auf denen die Serie "Outlander" basiert, wir sicher schon bemerkt haben, dass in der Show entscheidende Szenen fehlen.

Outlander
„Outlander“: Herausgeschnitten! Fan-Enttäuschung wegen fehlender Szenen. MG RTL D / © 2017 Sony Pictures Television Inc.

Die STARZ-Serie „Outlander“ basiert auf den Romanen von Erfolgs-Autorin Diana Gabaldon. Ihre Highland-Saga bringt es mittlerweile auf sage und schreibe acht Bände: „Feuer und Stein“ (Originaltitel: „Outlander“), „Die geliehene Zeit“, „Ferne Ufer“, „Der Ruf der Trommel“, „Das flammende Kreuz“, „Ein Hauch von Schnee und Asche“, „Echo der Hoffnung“ und „Ein Schatten von Verrat und Liebe“.

Die US-amerikanische Fernseh-Adaption von Ronald D. Moore, die seit August 2014 ausgestrahlt wird, und es mittlerweile auf vier Staffeln bringt, orientiert sich zwar eng an Gabaldons Ausgangs-Material, die Macher nehmen aber immer wieder gravierende Änderungen vor.

Wir haben eine Auswahl von Szenen zusammengestellt, die in der Serie fehlten oder abgeändert wurden. Achtung, es folgen Spoiler zu den „Outlander“-Staffeln eins bis vier:

1. Murtagh (Duncan Lacroix) ist in den Romanen bereits tot

Jamies treuer Freund Murtagh spielt in „Outlander“ eine wesentlich größere Rolle als in der Buchvorlage. Die Unterschiede beginnen allein schon damit, dass er in den Büchern als kleiner Mann beschrieben wird. In der Serie wird er allerdings von einem recht großen Schauspieler porträtiert. Doch damit nicht genug, denn bei Gabaldon ist Murtagh nur ein Nebencharakter und stirbt in der Schlacht von Culloden.

Da er in der Serie jedoch Fan-Liebling mutierte, entschieden sich die Autoren für einen anderen Ansatz und so ist er auch in Staffel 4 und 5 noch mit von der Partie.

2. Brianna (Sophie Skelton) und Roger (Richard Rankin) werden Zeugen von Claires (Caitriona Balfe) zweiter Reise in die Vergangenheit

Als Claire 1968 in der Serie zurück nach Schottland reist, verabschiedet sie sich zu Hause in Bosten von Brianna mit Roger und tritt die Reise nach Craigh Na Dun alleine an.

In den Büchern tauchen Brianna und Roger jedoch am Steinkreis auf, um sich von Claire zu verabschieden. Sie kleideten sich dafür sogar in Gewändern des 18. Jahrhunderts.

3. Die Schlacht von Colloden wird in den Büchern nicht dargestellt

Während man Jamie in der TV-Show in Colloden um sein Leben kämpfen sieht und gezeigt wird, wie er nach der Schlacht unter dem leblosen Körper von Jack Randall eingeklemmt ist, wird der genaue Ablauf in der Roman-Vorlage gar nicht geschildert.

4. Claire erfährt durch Lord John (David Berry), dass Willie Jamies Sohn ist

Fans der Serie werden Zreugen, wie Jamie Claire gesteht, dass er einen unehelichen Sohn namens Willie hat.

Doch in den Büchern erfährt Claire dieses bedeutende Detail von Willies Ziehvater Lord John Grey.

5. Claire kämpft gegen einen Wolf

Eine wichtige Szene in Diana Gabaldons Büchern, ist Claires erbitterter Kampf gegen einen Wolf, der ihr nach dem Leben trachtet. Im ersten Buch der „Outlander“-Reihe verteidigt sich Claire nämlich gegen das wilde Tier, nachdem Jamie sie aus dem Gefängnis schickt, in dem er festgehalten wird. Die Macher der Serie entschieden sich gegen diese Szene, da der Dreh die Crew vor zu viele Schwierigkeiten gestellt hätte.

6. Jamie weiß eigentlich nichts von Loaghaires (Nell Hudson) Verrat

Im Original-Material hat Jamie keine Ahnung, dass Laoghaire diejenige war, die den Hexenprozess gegen Claire ins Rollen brachte. Er findet diese Informationen erst 20 Jahre später heraus, weshalb er seine Ehe mit Laoghaire noch mehr bereut.

In der Serie erfährt Jamie schon recht früh von Laoghaire Beteiligung am Prozess. Als Claire in ihre eigene Zeit zurückreist, heiratet er Loaghaire trotz allem. Warum sollte er das tun?

7. Mit einem Kruzifix beweist Jamie, dass Claire keine Hexe ist

Während des besagten Hexenprozesses in Staffel 1, bei dem Claire und Geillis der Hexerei beschuldigt werden, eilt Jamie Claire in der Serie zur Hilfe und zückt im Gerichtssaal sein Schwert.

In den Büchern findet der Prozess allerdings im Freien statt und Jamie reitet mit einem Kruzifix „bewaffnet“ in die Menge. Er legt es Claire um den Hals und beweist so, dass sie keine Hexe ist.

8. Frank (Tobias Menzies) bezichtigt Claire, eine Affäre mit Joe Abernathy (Wil Johnson) zu haben

Obwohl Frank in Gabaldons Romanen selbst mehrere Affären mit anderen Frauen hat, wirft er Claire irgendwann vor, eine heimliche Beziehung zu ihrem Freund Joe Abernathy zu haben.

 

9. Geillis Duncan (Lotte Verbeek) wird in den Büchern dick und altert stark

Geillis Duncan wird in der Serie von der attraktiven Schauspielerin Lotte Verbeek verkörpert und scheint überhaupt nicht zu altern. Als Claire sie nach 20 Jahren wiedertrifft, hat sie ihr jugendliches Aussehen bewahrt und ist nach wie vor gertenschlank.

In den Romanen ist nach zwei Jahrzehnten nicht mehr allzu viel von ihrer jugentlichen Schönheit übrig, denn sie wird nach dem Zeitsprung als stark übergewichtig und stark gealtert beschrieben.

10. Frank und Claire sind nach Claires Rückkehr ins 20. Jahrhundert ein Paar

Eine der gravierendsten Änderungen ist jedoch, dass Frank und Claire in „Outlander“ nicht wieder zueinander finden, nachdem Claire zu ihm zurückkehrt. Sie ziehen Brianna zwar gemeinsam groß, sind jedoch kein richtiges Paar mehr.

In den Romanen spielt sich das ganz anders ab, denn Claire lässt sich hier wieder auf Frank ein und hält ihm sogar die Treue, als sie erfährt, dass er sie mehrmals mit anderen Frauen betrogen hat.  

 

Viele "Outlander"-Fans sind wegen der fehlenden Szenen enttäuscht

Wer nur die Show kennt, dem werden diese Auslassungen nicht auffallen. Zuschauer, die zuvor allerdings die Romane von Gabaldon gelesen haben oder dies parallel tun, beklagen sich jedoch immer wieder über das Fehlen entscheidender Szenen.

Auf der anderen Seite ist es natürlich verständlich, dass die "Outlander"-Macher den Inhalt der Bücher zusammenschnurren müssen...

 


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