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Oscar Pistorius: Es war doch Mord!

Mord - dieser Verurteilung konnte Sprint-Superstar Oscar Pistorius in der ersten Instanz entgehen. Doch nun hat ein Berufungsgericht das Urteil gekippt!

Oscar Pistorius, Reeva Steinkamp, Prozess
Das Drama beginnt von Neuem: Oscar Pistorius' Urteil wurde auf Mord geändert! /Getty Images

Der Alptraum für Oscar Pistorius geht weiter! Im letzten Jahr wurde der beinamputierte, südafrikanische Sprinter der fahrlässigen Tötung für schuldig befunden und zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Mitte Oktober diesen Jahres wurde er in den Hausarrest entlassen und verbüßte die restliche Strafe im Haus seines Onkels.

Die Staatsanwaltschaft war im ersten Prozess überzeugt gewesen, dass Pistorius in jener verhängnisvollen Valentinstagsnacht 2013 seine Freundin Reeva Steenkamp nach einem Streit absichtlich durch die Badezimmertür erschoss. Pistorius hatte immer behauptet, es sei ein Versehen gewesen. Während der Verhandlung erlitt er immer wieder Zusammenbrüche.

Nun hatte die Staatsanwaltschaft ein Berufungsverfahren initiiert und das zuständige Gericht folgte ihrer Anklage und änderten das Urteil. Er sei des Mordes schuldig, weil er in krimineller Absicht gehandelt habe, teilte das Berufungsgericht mit. Das Strafmaß muss nun neu festgesetzt werden. In Südafrika stehen mindestens 15 Jahre Haft auf Mord.

Oscar Pistorius beherrschte jahrelang die Sprint-Disziplinen im Behinderten-Sport. Sechs Mal gewann er Gold bei Paralympischen Spielen und wurde dabei einem Millionen-Publikum rund um die Welt bekannt. 2012 war er der erste beidseitig beinamputierte Sportler, der bei Olympischen Spielen antreten durfte. Er lief in der 4x400-Meter-Staffel für Südafrika mit und erreichte mit seinem Team den achten Platz. Seit dem Herbst 2012 war er mit dem südafrikanischen Model Reeva Steenkamp liiert.

Oscar Pistorius, Paralympics 2012
So hat die Welt ihn kennen gelernt: Sprint-Star Oscar Pistorius bei den Paralympics 2012 in London

 



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