Kino

Orlando Bloom neuer Batman-Favorit

In der "Man of Steel"-Fortsetzung trifft Superman auf Batman. Als Nachfolger von Christian Bale ist dabei nun der "Herr der Ringe"-Star im Gespräch - falls Bale ein Angebot von 50 Mio. $ ausschlägt.

Als Elb Legolas begeisterte Orlando Bloom in der "Herr der Ringe"-Saga die Fantasy-Fans. Aber ob er auch als Comic-Held gefeiert wird? Der Brite ist laut der Zeitung Daily Express neuer Favorit im Rennen um die Rolle des Batman in der "Man of Steel"-Fortsetzung. Darin sollen sich nach dem Willen von Filmriese Warner die beiden größten Superhelden direkt begegnen. Während Henry Cavill als Superman gesetzt ist, wird für den Part des Batman ein Nachfolger für den scheidenden "Dark Knight"-Star Christian Bale gesucht. Vermutlich ist es dabei kein Zufall, dass ausgerechnet eine englische Zeitung dabei wieder auf ein komplett britisches Duo tippt. Zumindest müsste sich Orlando Bloom in Sachen Outfit nur bedingt umstellen: Zwar kommt Batman viel finsterer daher als Elb Legolas, dafür hat seine Maske genauso spitze Ohren.

 

Ein Angebot, das nur Christian Bale ablehnen kann...

Zuletzt waren angeblich Ryan Gosling und Josh Brolin als Nachfolger von Christian Bale im Gespräch. Doch glaubt man einem neuen Batman-Buch, ist der Oscar-Gewinner noch gar nicht aus dem Rennen: Angeblich versucht Warner den "Dark Knight"-Mimen mit einer Gage von sage und schreibe 50 Millionen Dollar doch noch für einen weiteren Auftritt als Dunkler Rächer zu gewinnen. So steht es zumindest im Werk mit dem Titel "Beyond Batman: The Unauthorized True Story of Christian Bale and His Dark Knight Dilemma", zu Deutsch etwa "Batmans Hintergründe: Die unauthorisierte wahre Geschichte über Christian Bale und sein Dark Knight-Dilemma". Damit ist auch schon klar, wie die Glaubwürdigkeit des sensationalistischen Pamphlets einzuschätzen ist, das sich auf "verschiedene Quellen aus dem inneren Kreis der Filmproduktion" beruft. Rechnerisch wäre das Angebot denkbar. "Man of Steel" hat allein in den USA knapp 300 Millionen Dollar eingespielt und sollte Christian Bale in der Fortsetzung an Bord sein, dürfte noch deutlich mehr herausspringen: "The Dark Knight Rises" kam nämlich auf satte 450 Millionen Dollar. Allerdings lässt sich Christian Bale nicht einfach mit hohen Gagen ködern. Er ist bekannt für seine sorgsame Rollenwahl, die sich nach der Qualität des Projekts richtet. Wenn die Alternative zu Bale allerdings Orlando Bloom heißt, dann werden sich eingefleischte Batman-Fans wohl wünschen, dass sich Bale doch noch erweichen lässt. Auch wenn "Superman vs. Batman" - so der Arbeitstitel der "Man of Steel"-Fortsetzung - nicht unbedingt nach dem anspruchsvollen Arthouse-Kino klingt, das Bale ansonsten bevorzugt…



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