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Oliver Pocher: 8 Minuten Stille im TV

Oliver Pocher startete seine Sendung mit acht Minuten Stille. Auch Carolin Kebekus stellte ihre Sendung um.

Oliver Pocher und Amira Pocher
Oliver Pocher und Amira starten ihre Sendung ungewohnt ernst. Foto: TVNOW

Nach dem schrecklichen Mord an George Floyd durch einen Polizisten in den USA, nutzte Oliver Pocher (42) nun die Gelegenheit ein starkes Zeichen gegen Rassismus in seiner Late-Night-Show „Pocher - gefährlich ehrlich!“ zu setzen. Im Gegensatz zu sonst startete die Show sehr ernst, ohne Applaus sondern mit Stille.

 

Oliver Pocher & Amira in Gedenken an George Floyd

Oliver Pocher und seine Frau Amira (27) standen zu Beginn schweigend im abgedunkelten Studio – und zwar nicht nur für eine Minute, sondern für genau 8 Minuten und 46 Sekunde. Genau so lange flehte der Afroamerikaner George Floyd am 25. Mai um Hilfe, während ein Polizist auf seinem Hals kniete, bis er bewusstlos wurde und starb. Damit wollten Oliver Pocher und Amira ein Zeichen gegen Rassismus setzen und trugen dazu ein schwarzes Shirt mit dem Aufdruck „nicht egal“.

 

Carolin Kebekus startet „Brennpunkt“ in der ARD

Auch Carolin Kebekus startete ihre sonst witzige Sendung anders als gewohnt. Da es bislang noch keinen „Brennpunkt“ zum Thema gab, startete sie kurzerhand selbst einen  in der ARD und wies darauf hin, dass Rassismus auch in Deutschland tötet, wie 2005, als Oury Jalloh in einer Gefängniszelle in Dessau verbrannte.

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