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Neustart für "Battlestar Galactica"

Neustart für "Battlestar Galactica"
Neustart für "Battlestar Galactica" (Universal) Universal

Bei notorischen Menschenfeinden wie den Zylonen muss man eben mit allem rechnen. Auch, dass sie den nächsten Angriff im Kino starten.

Filmfirma Universal will eine neue Kinoversion von "Battlestar Galactica" auf die Leinwand bringen. Die umfassende Neuinterpretation der aus diversen Fernsehserien bekannten Science-Fiction-Geschichte hat mit Jack Paglen nun auch einen Drehbuchautor an Bord. Der schrieb unlängst die Story zu "Transcendence" und wird auch für das Sequel von Ridley Scotts "Prometheus" tätig werden. Sogar der Schöpfer der ursprünglichen Serie, Glen A. Larson, ist wieder mit im Spiel. Er steigt als Produzent bei der Kinoversion ein. "Battlestar Galactica" ist aus drei Fernsehserien bekannt: Die erste davon wurde in den Jahren 1978/79 mit Lorne Greene und Richard Hatch ausgestrahlt und erzählt vom Kampf zwischen den Maschinenwesen Zylonen und den Menschen, die in einer Odyssee auf der Suche nach der Erde durchs All reisen. 2003 folgte dann eine "Battlestar Galactica"-Miniserie für den SciFi Channel. Die jüngste Serie mit Edward James Olmos und Mary McDonnell feierte über vier Staffeln hinweg Erfolge im Fernsehen. Hinzu kommt eine Kinofassung mit Titel "Kampfstern Galactica" aus dem Jahr 1978 mit den Stars der ersten Serie.

 

Kampfstern noch ohne Kapitän

Jetzt wäre natürlich ein Regisseur von Format hilfreich, der sich dem jahrzehntelangen Filmkult auch kreativ gewachsen zeigt. Nicht ganz einfach: Ursprünglich wollte Universal die Produktion bereits 2009 mit Bryan Singer als Regisseur anschieben. Doch der hat in der fraglichen Zeit erst "X-Men: Erste Entscheidung" produziert und danach bei "Jack and the Giants" Regie geführt. Statt Letzterem hätte er sich aber wohl doch lieber mit den Zylonen anlegen sollen. Die Märchenverfilmung - obwohl eigentlich kein schlechter Film - entpuppte sich zumindest kommerziell als kolossaler Flop.



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