Kino

Neues Ende für "Findet Nemo 2"

Nach der Ausstrahlung einer enthüllenden Reportage über die Bedingungen von Walen, die in menschlicher Gefangenschaft leben, ändern die "Pixar"-Produzenten das Ende der "Findet Nemo"-Fortsetzung.

Neues Ende für "Findet Nemo 2"
Nemo (li.) und sein Vater Marlin sind wieder vereint.

Vor rund einem Jahr führte die Tierdokumentation "Blackfish" in den USA zu heftigen Reaktionen. Die CNN-Reportage berichtete über das Leben des Schwertwals Tilikum in einem "SeaWorld"-Park in Florida. Immer wieder geriet der Park in die Schlagzeilen. Bereits drei Menschen verloren bei verschiedenen Zwischenfällen mit dem Orca ihr Leben.
 
Die Dokumentation zeigt neben den Gefahren die schlechten Bedingungen unter denen Wale weltweit in Gefangenschaft gehalten werden. In den USA brach nach der Veröffentlichung eine landesweite Diskussion aus. Auch die "Pixar"-Filmstudios reflektierten die Reportage und überarbeiteten jetzt sogar das Ende von "Findet Nemo 2". Das berichtet die "New York Times".
 
Der zweite Teil von "Findet Nemo" (im Originaltitel "Finding Dory") handelt von dem vergesslichen Fisch Dory. Das blau-gelbe Energiebündel (dt. Synchronstimme Anke Engelke) ist auf der Suche nach ihrer verlorenen Familie. Die Handlung endete bisher in einem Wasser-Freizeitpark. Dort trifft das Fischfräulein Dory ihre Freunde die Wale. Diese Schlussszenen sollen nun geändert werden.
 
Bis zur Fertigstellung haben die Filmemacher noch genug Zeit. Erst am 3. Dezember 2015 wird die lustige Unterwasser-Schnitzeljagd in den deutschen Kinos zu sehen sein.



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