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Neue Serie "Cursed": Schwere Vorwürfe gegen Netflix!

Die brandneue Netflix-Serie "Cursed" ist seit letzter Woche beim Streaming-Anbieter zu sehen. Doch jetzt hagelt es schwere Vorwürfe aufgrund dieses Details!

Cursed Staffel 1
Wegen neuer Serie "Cursed" wird Netflix nun mit schweren Vorwürfen konfrontiert. Foto: Netflix

Mit der neuen Serie „Cursed – die Auserwählte“ wagt Netflix eine weitere Fantasy Eigenproduktion und interpretiert die Artursaga aus weiblicher Perspektive der „Lady of the Lake“ neu. Katherine Langford übernimmt die Rolle der weiblichen Heldin Nimue, die über magischen Kräfte verfügt und sich auf die Suche nach Merlin macht, um ihm ein Schwert von enormer Macht zu überbringen.

Doch kaum ist die Fantasy-Saga erschienen, sieht sich Netflix schon mit schweren Vorwürfen und möglicherweise auch rechtlichen Konsequenzen konfrontiert. Denn für die Kreation einer neuen Fantasiewelt benötigt es eine Vielzahl von aufwendigen Kostümen, Sets und ausgefallen Requisiten, die viel Zeit für Design und Herstellung in Anspruch nehmen. Da kommt es schon einmal vor, dass das ein oder andere Detail bei jemand anderen abgeguckt wird. Doch ohne Kenntnis und Autorisierung des Urhebers gilt das Übernehmen eines Designs als geklaut.

Nun wirft die deutsche Kostüm- und Requisiten Firma Sander-Propworx genau das dem "Cursed"-Produktionsteam vor und stellt auf Facebook ein Bild eines eigenen Stab-Designs neben ein Bild des Schädelstabs des Lepra-Königs Rugen. Darunter findet der Sander-Prorpworx-Chef keine netten Worte für Netflix und ruft seine Follower dazu auf, dem Fall zu mehr Reichweite zu verhelfen.

"‚Großes Dankeschön‘ (NICHT) an den unbekannten Requisiten-Macher, der hierfür angeheuert wurde und sich für den einfachen Weg der Kreativität entschieden hat. WENN sie mich gefragt hätten, ob ich damit einverstanden bin, hätte ich wahrscheinlich ja gesagt, aber das hat niemand... so ist es einfach nur eine miese Nummer. Wenn ihr von einem solchen Verhalten und davon, wie manche Unternehmen mit den Ideen eines Künstlers umgehen, genauso angewidert seid wie ich, tragt das gern an die Social-Media-Kanäle von Netflix/„Cursed“ heran. Vielleicht erreicht es die richtigen Leute."

Viele sind seiner Bitte bereits nachgekommen und drücken auf Twitter ihr Bedauern und harte Kritik an dem möglichen Design-Diebstahl aus. Denn tatsächlich kann man die große Ähnlichkeit zwischen den beiden Stäben nicht leugnen. Ein legaler Erwerb schließt die Requisiten-Firma aus, denn laut eigenem Facebook Kommentar sei der entsprechende Stab noch immer im Besitz des Kunden, der diesen vor Jahren erworben habe. Ob es sich wirklich um eine Verletzung des Urheberrechtes handelt, wird nur eine genaue Prüfung und der Abgleich der Design-Details zeigen. Bevor rechtliche Schritte eingeleitet werden, wolle Sander-Propworx jedoch auf eine Stellungnahme von Netflix selbst zu den Vorwürfen warten. Diese dürfte nach dem Shitstorm auch nicht mehr lange auf sich warten lassen.

 


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