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Netflix: So finanziert Netflix seine Serien

Der Video-on-Demand-Anbieter “Netflix” dominiert den Markt mit seinen Eigenproduktionen. Immer mehr berühmte Gesichter lassen sich dort finden. Und es sollen noch mehr werden! Doch wie kann sich der Streamingdienst die ganzen Stars überhaupt leisten?

Netflix: So finanziert Netflix seine Serien
"Netflix" steht an der Spitze der Streaminganbieter! Sie können es sich aber auch Leisten.


Der Streamingdienst „Netflix“ steht ungeschlagen an der Spitze der Video-on-Demand-Anbieter. Mit 62.3 Millionen Nutzern weltweit und einem Wachstum von mehr als 600.000 neuen Usern pro Quartal scheint „Netflix“ unaufhaltbar.
Die Eigenproduktionen überzeugen Kritiker und Zuschauer gleichermaßen. Doch wie kann sich „Netflix“ Stars wie Kevin Spacey, Brad Pitt und Co. überhaupt leisten?


Günstige Preise und ein unschlagbares Angebot


Da Kabelfernsehen in Amerika vergleichsweise teuer ist, greifen immer mehr Nutzer zur einfachen Lösung – Video on Demand! „Netflix“ bietet Filme und Serien im Abo für acht Dollar an (in Deutschland 7,99 Euro pro Monat). Multipliziert man nun die Abo-Kosten mit den vorhandenen Usern, ergibt das eine unglaubliche Summe von 504 Millionen Dollar pro Monat!


Netflix“ scheut sich auch nicht, wie große Filmfirmen, vor Risiko-Investitionen. Kein Filmstudio wollte Brad Pitts Film „War Machine“ finanzieren, „Netflix“ nahm sich dem Projekt an und produzierte gemeinsam mit Pitt den Film. Ob sich diese Investition auszahlt, wird sich erst 2016 zeigen. Da erscheint der Film im Kino.


Großer kreativer Freiraum


Über die Jahre hat sich „Netflix“ zu einem Auffangbecken von gescheiterten Serien gemausert. Als 2006 „Arrested Developement“ abgesetzt wurde, ging ein Aufschrei durch die amerikanische Fernsehlandschaft. „Netflix“ nahm sich dem Projekt und veröffentlichte eine vierte Staffel im Jahr 2013.


Viele Stars erfreuen sich an einem neuen kreativen Freiraum, den der Streamingdienst ihnen bietet. Schwierige Projekte werden mit Freude umgesetzt. Wie zum Beispiel „House of Cards“. Vielen renommierten Filmstudios war die Idee zu riskant, doch wie „Netflix“ unter Beweis stellte, zahlte es sich aus in das Projekt zu finanzieren. Die Serie erhielt bisher vier Emmys und zwei Golden Globes.


Gute Gagen und große Aufmerksamkeit


Doch nicht nur der kreative Freiraum spricht die Stars an, sondern auch die mehr als nur großzügigen Gagen. Pro Folge verdient Kevin Spacey für „House of Cards“ angeblich 500.000 Dollar!


Zuletzt argumentierte Ronn Torossian, Geschäftsführer der großen amerikanischen PR-Agentur „5WPR“, dass ein Star höchste Aufmerksamkeit bekomme, wenn er Teil einer „Netflix“-Eigenproduktion wird. In Zukunft sieht  er noch mehr berühmte Persönlichkeiten für den Video-on-Demand-Anbieter Schlange stehen.



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