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Netflix: „James Bond – Keine Zeit zu sterben“ exklusiv beim Streaming-Riesen?

Der Start des neuen „James Bond“-Films ist bereits zweimal verschoben worden. Angeblich will Netflix die Streaming-Rechte kaufen.

James Bond No Time to Die
Daniel Craigs neuer und letzter BondFilm wurde zuletzt auf März 2021 geschoben. 2019 DANJAQ, LLC AND MGM. ALL RIGHTS RESERVED.

Wegen der Corona-Pandemie wird Daniel Craigs letzter Auftritt als James Bond 2020 nicht mehr im Kino zu sehen sein. Zweimal wurde der Start bereits verschoben, zuletzt auf den 31. März 2021.

Gerüchten zu Folge könnte es jetzt sogar dazu kommen, dass der Film bei einem Streaming-Anbieter Premiere feiern wird. Das behauptet der amerikanische Filmjournalist Drew McWeeny. Wie McWeeny erfahren haben will, konkurrieren Netflix und Apple+ derzeit um die exklusiven Streaming-Rechte.

 

James Bond: Über 500.000 Millionen Euro für Streaming-Rechte

„Ich fasse es kaum, dass wir James Bond vielleicht bei Apple TV+ oder Netflix starten sehen. Die Zahlen, die ich in den vergangenen Tagen gehört habe, sind verrückt...“, schreibt McWeeny auf Twitter. Er geht außerdem davon aus, dass die Streaming-Anbieter dem Filmstudio MGM über 500 Millionen Dollar auf den Tisch legen müssen.

Nach Disneys „Mulan“ im September – der Film war wegen Corona ebenfalls mehrfach nach hinten geschoben worden – wäre „Keine Zeit zu sterben“ der zweite Mega-Blockbuster, der gar nicht ins Kino kommt. Für die wegen der Pandemie ohnehin massiv angeschlagene Kinobranche wäre das ein weiterer bitter Schlag.

2020 fand kaum ein großer Film den Weg auf die große Leinwand. Zusätzlich lähmte Corona die Dreharbeiten aktueller Produktionen. Ob der neue „Batman“ mit Robert Pattinson oder der nächste Teil der „Mission Impossible“-Reihe mit Tom Cruise – bisher ist lediglich sicher, dass Filmfreunde viel länger auf die Veröffentlichungen warten müssen als geplant.

Ob „Keine Zeit zu sterben“ Ende März wirklich in die Kinos kommen könnte, bleibt angesichts steigender Infektionszahlen ohnehin fraglich. Für die finanziell massiv angeschlagenen MGM-Studios, die bereits zweimal Geld in die Hand nahmen, um den neuen „Bond“ zu bewerben, ist die aktuelle Lage eine Vollkatastrophe.

 

 



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