Serien

Netflix: Gewaltdarstellung in "Altered Carbon" | Die Darsteller sprechen

Renée Elise Goldsberry war anfangs skeptisch, was die Gewaltdarstellungen in "Altered Carbon" betrifft.
Renée Elise Goldsberry war anfangs skeptisch, was die Gewaltdarstellungen in "Altered Carbon" betrifft. Foto: Netflix

Netflix' neuer Sci-Fi-Kracher "Altered Carbon" besticht nicht nur durch atemberaubende Bilder, sondern sollte auch wegen seiner expliziten Gewaltdarstellung diskutiert werden. Die Stars Joel Kinnaman und James Purefoy äußern sich.

Altered Carbon - Netflix

"Altered Carbon" zeigt eine düstere Zukunft. Foto: Netflix

Worum es in „Altered Carbon“ geht, lest ihr mit Klick auf den unterlegten Link.

Maschinengewehre, Blut, zertrümmerte Körper – die Zukunftswelt, die uns Netflix in der neuen Serie „Altered Carbon“ präsentiert, ist von Szene 1 an nicht nur düster, sondern auch gewalttätig. Klar, die Dystopie, die Richard Morgan in der Romanvorlage "Das Unsterblichkeitsprogramm" entwirft, ist von Korruption und der Diktatur der Reichen geprägt, ein Umfeld, in dem Kriminalität, Mord und futuristische Gladiatorenkämpfe einen sehr fruchtbaren Boden finden.

Aber musste die Gewaltdarstellung in "Altered Carbon" wirklich so drastisch ausfallen? "TV Movie Online"-Redaktionsleiter Maryanto Fischer hat die Stars Joel Kinnaman (spielt Takeshi Kovacs),  Renée Elise Goldsberry (Quellcrist Falconer) und James Purefoy (spielt Laurens Bancroft) in Paris befragt.

 
 

"Altered Carbon": Gewalt ist Teil des Dramas

James Purfoy sieht die Gewaltdarstellung in "Altered Carbon" nicht als kritisch an. Dass Gewalt seit Sophokles Teil des Dramas per se sei, betont der Schauspieler auf Nachfrage. "Und das wird auch so bleiben, denn es gibt kein Drama ohne Konflikt. Es gibt nur verschiedene Wege, auf denen die darstellende Kunst Konflikte erörtert – manchmal mittels einer hitzigen Diskussion, manchmal durch einen Schlag ins Gesicht."

Renée Elise Goldsberry war anfangs besorgt, ob "Altered Carbon" zu viel Gewalt zeige. Sie kam zu dem Schluss, dass die Serie Gewalt nicht für den Showeffekt missbraucht. Und was sagt Hauptdarsteller Joel Kinnaman? "Wir erzählen eine Zukunft voller Gewalt, weil wir betonen wollen, dass der Körper austauschbar, ersetzbar wird. Er hat nicht mehr den Wert, den er heute besitzt. Er wird zum Produkt", so der Star.

Das komplette Interview mit Kinnaman lest ihr mit Klick auf den unterlegten Link.

Maryanto Fischer

Was Netflix im Februar außerdem neu im Programm hat, lest ihr mit Klick auf den unterlegten Link.

 


Tags:
Das könnte Sie auch interessieren
TV Movie empfiehlt