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NCIS-Skandal: Reichlich Ärger wegen sexueller Belästigung

Hollywood schaut hin! Spätestens seit der #metoo-Bewegung wird sexuelle Belästigung und Diskriminierung abgestraft. Jetzt auch beim NCIS-Franchise.

Navy CIS
Rob Kerkovich vom "NCIS: New Orleans"-Team und seine Kollegen werden zukünftig ohne den beratenden Produzenten Brad Kern arbeiten müssen. Foto: CBS

Unter Beschuss steht Brad Kern, ehemals Showrunner bei „NCIS: New Orleans“. Wie CBS bekannt gab, habe der Sender seine Zusammenarbeit mit Kern als beratender Produzent der Erfolgsserie beendet.

Als Begründung geben die Verantwortlichen sexuelle Belästigung, Diskriminierung von Frauen sowie rassistische Kommentare an, von denen das Entertainment-Magazin „Variety“ bereits Ende letzten Jahres berichtete.

 
 

Ermittlungen gegen NCIS-Showrunner

Tatsächlich war Kern bereits im Jahr 2016 auffällig geworden. Zuerst sah CBS übrigens keine Veranlassung, Kern zu suspendieren. Zwar habe er offensive Kommentare fallen lassen, hieß es, allerdings habe man keine konkreten Beweise für Diskriminierung oder Belästigung gefunden.

Im Sommer 2018 ließ der Sender die inzwischen dritte Untersuchung zu einem möglichen Fehlverhalten des Showrunnes durchführen.

Das Kündigungsschreiben erhielt er während der laufenden Ermittlungen – vielleicht auch, weil CBS die ständig wieder kehrenden Anschuldigungen in der Presse verunsichert hatten. Zuletzt mussten mehrere prominente Sender-Gesichter aufgrund ähnlicher Vorwürfe ihren Hut nehmen.



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