Nach zehn Jahren: Nächster Moderator verlässt RTL
Bei RTL kommt es zum nächsten prominenten Abschied. Nachrichtenmoderator Maik Meuser kehrt dem Privatsender nach zehn Jahren den Rücken.

Jetzt ist es offiziell: Maik Meuser verlässt RTL. Der Journalist war seit 2016 fester Bestandteil des Senders und war viele Jahre bei „RTL Aktuell“ und im „Nachtjournal“ zu sehen. Nun steht fest: Ab Januar 2027 übernimmt der 50-Jährige eine neue Aufgabe beim WDR.
Maik Meuser: Neuer Job bei der „Aktuellen Stunde“
Wie der WDR jetzt bekannt gab, wird Meuser künftig die „Aktuelle Stunde“ moderieren. Das Informationsmagazin zählt zu den wichtigsten Sendungen des WDR-Fernsehens und läuft täglich um 18.45 Uhr. Der Moderator freut sich bereits auf seine neue Aufgabe. „Wir leben in einer Zeit, in der uns täglich eine enorme Menge an Informationen erreicht. Auswählen, überprüfen und einordnen: Darin liegt eine zentrale Verantwortung des Journalismus“, erklärt Meuser.
Weiter sagt er: „Ich freue mich sehr darauf, diese Verantwortung gemeinsam mit dem WDR, der für Qualitätsjournalismus steht, und im Team der ‚Aktuellen Stunde‘ zu übernehmen.“ Ein ganz genaues Datum für seinen ersten Einsatz wurde bislang noch nicht bekannt gegeben. Für seinen noch aktuellen Arbeitgeber RTL dürfte der Senderwechsel von Meuser einen Verlust darstellen, schließlich ist er eines der bekanntesten Gesichter des Senders. Erst vor kurzem verließ auch Moderatorin Annett Möller nach 18 Jahren RTL.
Abschied nach Umstrukturierungen bei RTL
Für viele Zuschauerinnen und Zuschauer dürfte der Wechsel überraschend kommen. Meuser gehörte schließlich fast zehn Jahre lang zum RTL-Team. Zuletzt hatte RTL jedoch sein Anchor-Team und auch das Programm neu aufgestellt.
Daraufhin rückten Christopher Wittich und Roberta Bieling in den Fokus der Hauptnachrichten, während Meuser unter anderem häufiger in den Nachtausgaben zu sehen war. Ob diese Umstrukturierung letztendlich der Grund dafür war, dass Meuser RTL nun den Rücken kehrt, ist nicht offiziell bestätigt.
WDR schwärmt von seinem Neuzugang
Beim WDR freut man sich bereits auf den erfahrenen Journalisten. Chefredakteur Stefan Brandenburg bezeichnet Meuser als „erfahrenen Nachrichtenjournalisten“ sowie als „klugen und charismatischen Kopf“. „Er passt hervorragend in unser großartiges Moderatorenteam. Er wird eine große Bereicherung für die ‚Aktuelle Stunde‘ sein“, so Brandenburg.
Mit dem Einstieg von Maik Meuser verändert sich auch die Rolle von Martin von Mauschwitz, dem bisherigen Moderator der Sendung. Der 64-Jährige bleibt dem WDR zwar erhalten, wird seine Einsätze bei der „Aktuellen Stunde“ jedoch reduzieren und sich künftig stärker auf „WDR Aktuell“ konzentrieren. Für Maik Meuser beginnt damit Anfang 2027 ein neues Kapitel – nach rund zehn Jahren bei RTL.
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