Fernsehen

Nach Rauswurf von Xavier Naidoo: Nun droht der Streit ums Geld

Die Debatte um den Eurovision Song Contest hält an. Nachdem der NDR dem Sänger Xavier Naidoo kündigte, droht dem Sender nun eine gewaltige Entschädigungszahlung.

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Der Ärger ist groß: Der NDR distanziert sich von Xavier Naidoo / Getty Images

Die Ungereimtheiten zwischen dem NDR und Xavier Naidoo sind noch längst nicht aus der Welt geschafft. Ganz im Gegenteil: Nachdem der Sender den Soulsänger vor die Tür setzte, droht nun ein Finanz-Streit.

Vergangene Woche verkündigte der NDR, dass man Naidoo ohne Vorentscheid direkt für die Teilnahme am Eurovision Song Contest 2016 verpflichtet habe. Nach einem gewaltigen Shitstorm auf den sozialen Netzwerken und einem Brandbrief aus den eigenen Reihen, widerriefen die Zuständigen ihre Entscheidung nur zwei Tage später.

Mit Konsequenzen: Zwar gäbe es grundsätzlich kein Honorar für die deutschen Kandidaten des weltweit größten Musikwettbewerbs, doch da Naidoo bereits andere Auftritte und Termine absagte, muss der NDR wohlmöglich für die ausfallenden Gagen aufkommen. Das berichtete die Bild-Zeitung.

„Über mögliche Verpflichtungen des NDR gegenüber Xavier Naidoo können wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Angaben machen; da das Projekt nicht zustande kam, werden wir daher zunächst mit dem Management reden müssen“, so ein Sprecher des Sender gegenüber der Zeitung.

Auch über einen Ersatz für den verschmähten Sänger hat der NDR noch keine weiteren Angaben gemacht.



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