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Nach Oscar-Boykott-Aufruf: Smith-Familie übelst beleidigt!

Eigentlich könnte man meinen, Will Smith und seine Familie kommen einfach überall gut an. Doch jetzt erhitzte sich erneut eine alte Fehde mit seiner früheren "Prinz von Bel Air"-Kollegin Janet Hubert. Dieses Mal geht die auf seine Frau los!

Jada Pinkett Smith Oscars
Jada und Will Smith geraten mit ihrem Oscar-Boykott in die Schusslinie /Getty Images

Ausgelöst wurde der ganze Stress durch die Oscar-Nominierungen. Nachdem die Academy, die die Goldmänner vergibt, bereits letztes Jahr stark in der Kritik standen, weil sie nur weiße Schauspieler nominierten - geschah dieses Jahr exakt dasselbe. Genug ist genug dachten sich wohl Spike Lee und Will Smith' Ehefrau Jada Pinkett Smith. Die beiden dunkelhäutigen Stars verkündeten, dass sie die Verleihung boykottieren wollen und werden.

 
We must stand in our power!

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Posted by Jada Pinkett Smith on Montag, 18. Januar 2016

Das wiederum gefiel Schauspielerin Janet Hubert so gar nicht. Die 60-Jährige (selbst dunkelhäutig) nahm ein YouTube-Video auf, in dem sie Jada und Will ungebremst anzickt. "Als erstes, Fräulein, hat dein Mann keinen Mund, mit dem er sprechen kann?", ätzte Hubert los. "Die zweite Sache, Freundin, ist, dass eine Menge Mist in der Welt los ist, die du nicht zu bemerken scheinst. Menschen sterben. Unsere Jungs werden links und rechts erschossen. Menschen hungern. Menschen versuchen ihre Rechnungen zu bezahlen. Und du redest über verdammte Schauspieler und die Oscars. So tiefschürfend ist das nicht." 

Der Ex-Serien-Star warf Pinkett Smith ebenfalls vor, dass sie es "ironisch" finde, dass die zweifache Mutter die Leute boykottieren wolle, die ihr "Millionen über Millionen von Dollar" verschafft hätten, "nur weil du nicht nominiert wurdest, nur weil du nicht gewonnen hast". 

Bereits 2011 hatte sich Hubert über die Smith-Familie ausgelassen. Damals nannte sie Will ein "Arschloch". Zu dieser Breitseite haben sich weder Jada noch Will bis jetzt geäußert.

 

Das sagt die Academy

Dafür hat sich mit Cheryl Boone Isaacs (ebenfalls dunkelhäutig) die Präsidentin der Academy of Motion Picture Arts and Sciences zu Wort gemeldet. Ihr Herz sei gebrochen und sie sei "frustriert" über die fehlende Inklusion Schwarzer bei den Nominierungen. "Es ist Zeit für große Veränderungen", kündgt sie an. In den nächsten Tagen und Wochen werde man bei der Academy die Mitgliedschaften überprüfen, "um die dringend benötigte Unterschiedlichkeit" hineinzubringen. Die Los Angeles Times meldete 2012, dass mehr als 90 Prozent der wählenden Academy-Mitglieder weiß sei. Boone Isaacs wies aber auch darauf hin, dass es nicht nur um die Hautfarbe ginge, sondern auch um das Geschlecht und die sexuelle Orientierung. 

Vielleicht können wir ja 2017 wieder einmal dunkelhäutigen Schauspielern, Regisseuren oder Autoren zur Nominierung und Oscar gratulieren. Vielleicht.



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